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Stranger Things in KanadaGeheim-Experimente an Kindern enthüllt

T-Shirt mit „Every Child Matters“-Schriftzug und Muster

Copyright: IMAGO / NurPhoto

T-Shirt mit „Every Child Matters“-Schriftzug und Muster.

Was da aufgedeckt wurde, ist ein echter Schock.

Was sich anhört wie ein finsterer Sci-Fi-Film, war in Wahrheit grausame Wirklichkeit: In den 1940er-Jahren wurden in Kanada geheime Versuche an Kindern der indigenen Bevölkerung vorgenommen. Wissenschaftler wollten bei ihnen vermeintliche übernatürliche Begabungen nachweisen. Diese unglaublichen Taten kommen jetzt durch eine Untersuchung ans Tageslicht, die lange als verschollen galt. Der indigene Geschichtsforscher Maeengan Linklater fand die Studie nach einem entscheidenden Tipp wieder.

Durchgeführt wurden die Experimente in Manitoba, an der Brandon Indian Residential School. Die Schule gehörte zu einem vom Staat finanzierten Internatsnetzwerk. Dort hat man indigene Kinder ihren Familien entrissen, damit man ihnen die Kultur der europäisch-stämmigen Kanadier aufzwingen konnte. Zahlreiche Schüler mussten dort brutale Gewalt und schlimmen Missbrauch über sich ergehen lassen. Die wissenschaftliche Arbeit von A. A. Foster, die 1943 entstand, schildert die Experimente zur außersinnlichen Wahrnehmung (ESP). Das berichtet „bild.de“.

Laut dem Dokument waren die Testpersonen im Alter von zwei bis 20 Jahren. Über den Zeitraum eines Jahres untersuchte man eine Gruppe, die aus zehn Kindern bestand. Die Kinder mussten dabei verborgene Symbole oder Karten erkennen; zum Einsatz kam ein Verfahren, das am Parapsychologischen Labor der Duke University konzipiert worden war. Wenn ihre Trefferquote die zufällige Wahrscheinlichkeit überstieg, deuteten die Wissenschaftler dies als einen potenziellen Nachweis für paranormale Fähigkeiten. Unabhängig von ihrem Erfolg bekamen zum Schluss alle teilnehmenden Kinder eine süße Belohnung. Die Untersuchung erbrachte allerdings keinen stichhaltigen Beleg für derartige Begabungen.

Geschichtsexperten wie Ian Mosby heben hervor, dass die Schüler in den Internaten bei diesen wissenschaftlichen Experimenten „keine Wahl“ hatten. Das wiederaufgetauchte Dokument wird heutzutage als Beweisstück angesehen, das zeigt, wie fest Experimente an Menschen, speziell an indigenen Kindern, in der Historie Kanadas verankert sind. Vergleichbare Untersuchungen stellte auch die amerikanische CIA an. Unter dem Decknamen „Star Gate“ wurden ab den frühen 70ern am Stanford Research Institute übernatürliche Erscheinungen wie Gedankenlesen und Fernwahrnehmung für geheimdienstliche Zwecke erforscht. Die Resultate bewertete man aber als nicht vertrauenswürdig, weshalb das Projekt beendet wurde. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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