Jahresrückblick Das waren die Trends 2017

Neuer Inhalt (2)

Mit „Covfefe“ schaffte Donald Trump ein neues Trendwort.

Köln – Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, und schon bald wird das Fernsehprogramm wieder mit Jahresrückblicken überschwemmt.

Der YouTube-Kanal „Faktastisch“ hat sich besonders mit den Trends des Jahres beschäftigt und ein Ranking der acht größten Trends des vergangenen Jahres gemacht.

Platz 8 der Trends 2017: Tonspur-Tattoos

Bunte Körperbemalung liegt schon seit Jahren im Trend, Tätowierungen werden immer salonfähiger. Dieses Jahr lagen besonders die sogenannten Tonspur-Tattoos im Trend. Der US-amerikanische Tätowierer Nate Siggard entwickelte den Trend, bei dem man sich eine Tonspur unter der Haut verewigen lässt, die man dann mit einer speziellen App abhören kann. So kann man sich Liebesbotschaften oder Zitate verewigen lassen, die nicht jeder auf Anhieb lesen kann.

Platz 7 der Trends 2017: Levi's und Ellesse

Es lebe der Streetstyle. Modisch kamen Mann und Frau dieses Jahr nicht an den Marken Levi's und Ellesse vorbei. Besonders beliebt waren die Logo-Shirts, bei denen das Logo der Marken plakativ auf ansonsten eher schlichten T-Shirts oder Pullovern gedruckt wurde (hier mehr über die trendigen Logo-Shirts erfahren).

Platz 6 der Trends 2017: Trap

Musikalisch total angesagt war 2017 Trap. Die basslastige Musikrichtung findet ihre Wurzeln in den USA. Entwickelt hat sich dieser Musikstil in den Hip-Hop-Trap und in den Electronic Dance Music-Trap. Die düster wirkenden Melodien des Hip-Hop-Traps sollen das Ghetto symbolisieren. Besonders bekannte deutsche Trap-Künstler sind zum Beispiel Fler (35), Miami Yacine oder Money Boy (36).

Der EDM-Trap ist besonders in der Techno-Szene beliebt. Auch hier dominieren Bässe und schnelle Hi-Hats die Melodie. Bekannteste Künstler hier sind beispielsweise Diplo (39), das DJ-Duo Yello Claw oder Marshmellow.

Platz 5 der Trends 2017: Boyfriend-Jeans

Die Boyfriend-Jeans brachte, nach den Skinny-Jeans, wieder etwas mehr Lässigkeit und Beinfreiheit in die Kleiderschränke der modebewussten Damenwelt. Sie sind weiter geschnitten als Skinny-Jeans, sitzen locker auf der Hüfte, aber umschmeicheln trotzdem den Po. Besonders gerne kombinierten Fashion-Victims die lässige Jeans mit den oben genannten „Levi's“-Shirts.

Platz 4 der Trends 2017: Covfefe

Das Modewort des Jahres 2017 war definitiv „Covfefe“. Was das bedeutet, weiß niemand so genau. Der Twitter-freudige US-Präsident Donald Trump (71) postete am 31. Mai 2017 auf dem Kurznachrichtendienst das Statement: „Trotz all der negativen Presse covfefe“ (hier mehr über Trumps myseriösen Twitter-Post lesen). Vermutlich führte ein klassischer Tippfehler zu dem Wort, über dessen Bedeutung das Netz lange Zeit diskutierte.

Platz 3 der Trends 2017: Unicorn-Hair

Im Jahr 2017 führte an Einhörnern kein Weg vorbei. Egal ob Kleidung, Lebensmittel oder Accessoires – überall waren die bunten Fabelwesen zu sehen. Besonders beliebt war der Haartrend „Unicorn-Hair“. Die Haare werden in bunt-schillernden Farben eingefärbt. Oft mussten die Haare jedoch vor der Prozedur erst fast weiß blondiert werden.

Platz 2 der Trends 2017: Schokopizza

Pizza und Schokolade – das liebt fast jeder, warum also nicht beides kombinieren? Im Frühjahr 2017 war es soweit – die Schokopizza kam in die Kühlregale deutscher Supermärkte. Doch die Meinungen zu der ungewöhnlichen Kombination waren gemischt. Entweder man liebt sie – oder man hasst sie.

Platz 1 der Trends 2017: Fidget-Spinner

Mitte des Jahres eroberten die Fidget Spinner (hier mehr über den Fidget-Spinner-Hype lesen) Deutschland. Das Spielzeug, das unter anderem Kindern mit ADHS helfen sollte, Nervosität abzubauen, war in kürzester Zeit so beliebt, dass es zu Liefer-Engpässen kam. Wirklich viel konnte man mit dem kreiselartigen Spielzeug jedoch nicht machen. Die meisten balancierten es lediglich auf den Fingern. Nur wenige schafften es, ähnlich wie mit Jo-Jos, Tricks auszuführen.

(mie)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.