Was wie ein normales Zahnweh anfängt, entwickelt sich für einen Briten zur Katastrophe. Die Diagnose ist ein absoluter Schock.
Zahnschmerz-HorrorMann geht zum Arzt – und der findet keinen Knochen mehr

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Kind bei zahnärztlicher Behandlung.
Alles fing ganz unscheinbar an. Für Edd Vieira (42) aus Corby in England wurde es aber die Hölle auf Erden. Während einer Reise nach Madeira spürte er ein Pochen am Eckzahn. Kurz darauf taten mehrere Zähne weh und lockerten sich. Da die Behandlung dort billiger war, ging er direkt vor Ort zum Arzt.
Was dann folgte, ist unfassbar. „Ich hatte Zahnschmerzen – der Zahnarzt sagte mir, dass er meine Knochen nicht finden konnte“, erzählt Edd über den Moment nach dem Röntgen. Ein CT-Scan offenbarte die schreckliche Wahrheit: Eine riesige Wucherung hatte sich im Bereich von Kiefer und Nase festgesetzt und schon Teile seines linken Oberkieferknochens zerfressen. Das berichtet „FOCUS online“.
Wieder in seiner Heimat Großbritannien standen weitere Tests in einer Klinik in Kettering an. Die Ärzte überbrachten Edd im Oktober des Vorjahres die schockierende Nachricht: ein diffus großzelliges B-Zell-Lymphom. Das ist eine besonders aggressive Art von Lymphdrüsenkrebs, ein sogenanntes Non-Hodgkin-Lymphom. Wie „The Mirror“ berichtet, hatte die Erkrankung bei ihm schon auf den Hals übergegriffen.
Patient mit Krebs appelliert: Zahnweh niemals ignorieren
Der selbstständige Handwerker durchläuft seit Dezember 2025 eine Chemotherapie, bei der sechs Durchgänge vorgesehen sind. Ob die Therapie den Tumor komplett besiegen kann, wird sich erst im Anschluss zeigen.
Anfangs dachte Edd, es sei bloß ein alltägliches Problem mit den Zähnen. Inzwischen appelliert der Brite an alle, derartige Schmerzen bloß nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hätte er mit dem Arztbesuch gewartet, hätte sich der Krebs wohl weiter ausgebreitet und er hätte vermutlich sein Gebiss eingebüßt.
Krebs kann sich auch durch andere, scheinbar unbedenkliche Symptome zeigen. Der nationale Gesundheitsdienst Großbritanniens listet zum Beispiel ständige Abgeschlagenheit, nächtliches Schwitzen oder untypisches Sodbrennen auf. Ebenso sollten ein anderer Husten als gewohnt, kleine Knubbel unter der Haut, Wunden im Mundbereich, die nicht abheilen, oder merkwürdige blaue Flecken als Alarmsignale gelten.
Jeder, der solche Anzeichen über drei Wochen lang an sich beobachtet, sollte einen Arzt aufsuchen – selbst wenn sie harmlos erscheinen. Denn die Heilungsaussichten sind umso besser, je zeitiger eine Krebserkrankung erkannt wird. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

