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Netz ist außer sichLebende Hamster als Preis im Greifautomaten

Ein Hamster sitzt auf einem Feld.

Copyright: Hendrik Schmidt/dpa

In Shenzhen sollen Hamster in einem Spielautomaten feilgeboten worden sein. (Archivbild)

Aktualisiert

In der südchinesischen Metropole Shenzhen ist eine Spielhalle massiv unter Beschuss geraten, da dort angeblich lebendige Hamster als Gewinne in einer Greifmaschine dienten.

Wie die Nachrichtenplattform „Nanfang Daily“ und andere lokale Zeitungen meldeten, war die Maschine in einem Spielcenter innerhalb eines Einkaufszentrums im Stadtteil Bao’an aufgestellt.

Empörung im Netz: „Das ist Tierquälerei!“

In den sozialen Medien kursierten schnell Bilder von den Nagetieren, die sich in die Ecken des Automaten drückten. Wer skrupellos genug war, konnte sein Glück versuchen und mit einem mechanischen Greifer nach einem der kleinen Tiere angeln. Die Reaktion der Internet-Community in China war heftig und einstimmig: Das sei Tierquälerei.

Der öffentliche Druck führte dazu, dass Reporter auf den Skandal aufmerksam wurden, wie auch die dpa berichtet. Bei einer Überprüfung vor Ort stellten sie fest: Der Hamster-Automat war mittlerweile verschwunden. Mitarbeiter des Betriebs bestätigten den Abbau des Geräts. Doch von Einsicht keine Spur: An seiner Stelle standen nun Becken, gefüllt mit Wasser, Fischen und Schildkröten, die man mit kleinen Netzen herausfischen konnte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Die Österreicherin Natascha Kampusch. Nach acht Jahren in Gefangenschaft schaffte Natascha Kampusch die Flucht. Doch seit ihrer Befreiung vor 13 Jahren ist sie immer wieder starken Anfeindungen in sozialen Medien ausgesetzt. In ihrem dritten Buch fordert sie eine «Internet-Polizei». (zu dpa "Natascha Kampusch kämpft mit neuem Buch gegen Hass im Netz") +++ dpa-Bildfunk +++

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