Drastischer SchrittRestaurant-Kette schmeißt Speisekarte um – wer Fleisch bestellt, muss draufzahlen

Das Foto, auf dem eine Frau einen Burger in den Händen hält, wurde im Februar 2016 in München aufgenommen und dient hier als Symbolfoto.

Das Foto, auf dem eine Frau einen Burger in den Händen hält, wurde im Februar 2016 in München aufgenommen und dient hier als Symbolfoto.

Vegetarische und vegane Ernährung wird immer beliebter. Das hat auch eine Hamburger Burger-Kette erkannt und nun einen mutigen Schritt gewagt. 

Der Trend zu fleischfreier Ernährung hält weiter an. Das ist auch den Gastronomen und Gastronominnen nicht entgangen. Immer mehr Restaurants setzen auf vegetarische oder sogar vegane Alternativen. Eine Restaurant-Kette aus Hamburg geht nun aber noch einen Schritt weiter.

Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, der muss sich in den meisten Restaurants mit einer kleineren Auswahl an Gerichten auf der Speisekarte zufriedengeben. Zwar können mittlerweile beispielsweise in vielen Burger-Restaurants die Fleischpatties gegen pflanzliche Alternativen ausgetauscht werden, die Standard-Version in der Speisekarte ist meistens aber mit Fleisch. 

Fleischlose Ernährung: Restaurant-Kette wagt mutigen Schritt 

Oftmals müssen Kundinnen und Kunden für eine pflanzliche Option draufzahlen. Das will eine Hamburger Restaurant-Kette nun ändern. Denn bei „Otto's Burgers“ soll der Spieß nun umgedreht werden.

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Wie die Gastro-Kette vor wenigen Tagen auf Instagram verkündetê, werden die Speisekarten des Burgerrestaurants auf links gedreht. „Wir haben ein großes Update für euch. Unsere neue Karte ist da und sie legt einen komplett neuen Fokus auf vegetarisches und veganes Essen“, heißt es in dem Beitrag. Und weiter: „Alle unsere ‚Fleisch‘-Burger sind ab dem 14.11. vegetarisch ausgeschrieben und kommen ‚automatisch‘ mit unserem Portland-Fleischersatzpatty auf Erbsen- & Weizenbasis.“ Bedeutet: Wer lieber einen Burger mit Fleisch essen möchte, muss diesen extra bestellen. Inklusive Extra-Kosten.

Hamburger Burger-Kette setzt auf pflanzliche Alternativen 

Die Betreiber erklären den drastischen Schritt folgendermaßen: „Wir möchten aktiv anbieten, zu Alternativen zu greifen, leckeren Alternativen, die den Burger-Genuss nicht einschränken“. Ein herkömmliches Fleischpatty ist auch weiterhin verfügbar, für einen Euro Aufpreis.

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Man betont: „Jeder soll seinen/ihren Burger mit Fleisch essen, wenn er/sie möchte, aber vielleicht motiviert diese Änderung ja auch dazu, öfter mal zur Alternative zu greifen und den Fleischkonsum zu reduzieren.“ 

Es ist ein drastischer Schritt, der bei der Community aber gut anzukommen scheint:

  • „Ich bin zwar kein Vegetarier, aber ich finds gut“
  • „Macht Sinn, Fleisch ist viel teurer (sollte es sein) als pflanzliche Produkte, so herum ist es genau richtig.“
  • „Sehr geil, da sollten sich alle Restaurants ein Vorbild dran nehmen! Eure vegetarischen und veganen Burger sind top und wer sich ab und zu mal Fleisch gönnen, will zahlt etwas mehr. Guter Ansatz!“
  • „So ein starker & wichtiger Move“

Auch wenn einige User zunächst noch skeptisch sind, zeigt die Mehrheit der Kommentare: Die Kundschaft lobt die Restaurant-Kette für den neuen Ansatz. Ob sich zukünftig auch andere Restaurant-Ketten und Gastronomien anschließen werden? Das bleibt abzuwarten. (mei)