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Grusel-Bestatter im KnastStatt Asche bekamen Trauernde Zementstaub

Gefängniszelle mit offener Gittertür.

Hammer-Strafe in Amerika: 40 Jahre Gefängnis!

Ein widerlicher Fall aus den Vereinigten Staaten kommt zu einem juristischen Abschluss. Für 40 Jahre muss ein Leichenbestatter aus Colorado ins Gefängnis. John H. wurde am Freitag von einem Gericht für seine monströsen Vergehen zur Rechenschaft gezogen. Er hatte über einen langen Zeitraum fast 200 trauernde Familien auf furchtbare Art getäuscht. Anstelle der Asche ihrer Liebsten bekamen sie Urnen, die mit Zementstaub gefüllt waren.

Die ganze Betrugsmasche kam im November 2023 ans Licht. Damals fand man in seiner Firma 189 Leichname in Verwesung, die nie kremiert wurden. Der zuständige Richter bezeichnete den von H. verursachten Schaden als „außergewöhnlichen Schaden“. Ein derart hohes Strafmaß wird üblicherweise nur bei brutalen Gewaltverbrechen verhängt. Das berichtet „t-online“.

Während der Verhandlung kam es zu heftigen Ausbrüchen. Wütende Hinterbliebene machten ihrem Ärger Luft, beschimpften den 49-Jährigen und schilderten ihre Albträume und Panikattacken, unter denen sie seit Bekanntwerden der Taten leiden. Nach der Verkündung des Urteils gab sich H. zerknirscht und bat um Verzeihung: „Ich verdiene jedes Wort, das Sie gesagt haben, und jeden Tag, den ich im Gefängnis sitzen werde.“ Er fügte hinzu, dass die Reue ihn für den Rest seines Lebens verfolgen werde.

Ins Rollen gebracht wurden die Untersuchungen im Jahr 2023, weil Anwohner sich über einen ekelhaften Geruch aus dem Bestattungsinstitut beklagten. Die Polizei entdeckte bei einer Razzia die 189 unsachgemäß aufbewahrten Körper und zusätzlich zwei weitere, die ebenfalls nicht korrekt beerdigt worden waren. Wenig später klickten für H. und seine Ehefrau die Handschellen. Die Anklageschrift listete über 200 einzelne Vergehen auf, die im Zeitraum von August bis Oktober 2023 begangen wurden, darunter Störung der Totenruhe, Diebstahl, Geldwäsche und Urkundenfälschung.

Besonders brisant: Die Firma pries auf ihrer Internetseite eine ökologische Alternative zu normalen Bestattungen an. Dies geschah, nachdem der Bundesstaat Colorado im Jahr 2021 das Kompostieren von menschlichen Leichnamen erlaubt hatte. H. sitzt schon eine 20-jährige Strafe für Betrug auf Bundesebene ab; die neue Verurteilung wird gleichzeitig vollstreckt. Auch seine Ehefrau bekannte sich schuldig. Ihre Urteilsverkündung ist für den 24. April angesetzt, wobei ihr eine Haftstrafe von 25 bis 35 Jahren bevorsteht.

Im Anschluss an die schreckliche Entdeckung ließ die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA das komplette Gebäude dem Erdboden gleichmachen. Als Begründung wurde angegeben, dass man bedenkliche Konzentrationen an menschlichen Rückständen und Chemikalien gefunden habe. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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