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Einfach genialTeenagerin sagt Mikroplastik den Kampf an – mit Magnet-Trick

Copyright: IMAGO / imagebroker

Abgepacktes Wasser in Plastikflaschen.

Eine Schülerin (18) verblüfft mit ihrer Erfindung.

Die Belastung von Trinkwasser mit Mikroplastik geht jeden an – auch bei uns im Rheinland. Doch eine junge Amerikanerin ließ sich davon nicht beirren. Für die 18-jährige Mia Heller aus Virginia war der umständliche Wasserfilter zu Hause, der dauernd Instandhaltung brauchte, ein echtes Ärgernis. Aus diesem alltäglichen Frust entstand ein brillanter Einfall.

Ihr Ziel war es, eine Vorrichtung zu konzipieren, die komplett auf herkömmliche und kostspielige Membranfilter verzichtet, um den Pflegeaufwand erheblich zu verringern. In der elterlichen Garage experimentierte sie und fertigte 2025 einen ersten Versuchsaufbau an. Das berichtet „FOCUS online“.

Der geniale Magnet-Clou: 95,5 Prozent sauber

Das Besondere an ihrer Methode ist ein spezielles Ferrofluid, das die kleinen Kunststoffteilchen umschließt. Danach wird das gebundene Mikroplastik unkompliziert per Magnetkraft aus dem Wasser gezogen. Die Effektivität dieser Technik erreicht einen erstaunlichen Wert von etwa 95,5 Prozent.

Der von ihr konstruierte Apparat besitzt die Abmessungen eines gängigen Küchengeräts. Ein entscheidender Pluspunkt: Ein erheblicher Teil des Ferrofluids zirkuliert im System und ist somit erneut nutzbar. Das reduziert die laufenden Ausgaben beträchtlich.

Weltweite Anerkennung für die junge Tüftlerin

Für ihr innovatives Konzept hat die 18-Jährige schon mehrere Ehrungen erhalten. Sie erreichte die Endrunde der Regeneron International Science and Engineering Fair 2025, einer der bedeutendsten Forschungswettbewerbe für Schüler auf der ganzen Welt. Obendrein bekam sie eine besondere Auszeichnung in Höhe von 500 US-Dollar (etwa 435 Euro) von der Patent and Trademark Office Society, einer amerikanischen Organisation zur Innovationsförderung.

Schleichende Gefahr: Mikroplastik ist überall

Die mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel sind inzwischen fast in der gesamten Umgebung präsent. Sie finden über Wasser, Lebensmittel und Atemluft ihren Weg in den menschlichen Organismus. Forschungen deuten an, dass eine Person wöchentlich eine Menge von mehreren Gramm konsumiert. Ein Teil wird zwar wieder ausgeschieden, doch Rückstände können in Organen und Gewebe verbleiben, wobei die Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht geklärt sind. Die globale Herstellung von Plastik nimmt seit Jahrzehnten explosionsartig zu, aber nur ein geringer Anteil wird wiederverwertet, was die Situation stetig verschlimmert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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