„Man fühlt sich unbedeutend“ Forscher machen gewaltige Entdeckung im Atlantik

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Forscher von OCEARCH fanden den gewaltigen Weißen Hai vor der Küste Kanadas. Ein derart großer Hai wurde an dieser Stelle zuvor nicht gefunden.

Neufundland – Vor der kanadischen Küste ist der Forschungsorganisation OCEARCH ein dicker Fisch ins Netz gegangen! Die Wissenschaftler zogen einen über fünf Meter langen Weißen Hai an Bord ihres Schiffs und entdeckten damit eines der größten Exemplare, das in diesen Regionen des Nordwest-Atlantiks jemals entdeckt wurde.

Der 5,24 Meter lange und 1,6 Tonnen schwere Hai wurde zwar wieder ins Meer gelassen. Zuvor machten die Forscher allerdings zahlreiche interessante Entdeckungen.

Forscher von OCEARCH entdecken gewaltigen weißen Hai im Atlantik vor Kanada

Sie schätzten den Hai auf etwa 50 Jahre, wie Expeditionsleiter Chris Fischer in einem Video bei Twitter verriet. „Wenn man sich all die verheilten Narben und Flecken und Dinge ansieht, die sich auf ihrer Haut befinden, sieht man wirklich die Geschichte ihres Lebens. Man fühlt sich wirklich unbedeutend, aber es war für uns alle eine beeindruckende Erfahrung“, schwärmte Fischer.

Wie auch bei anderen untersuchten Fischen üblich, implantierten sie dem Hai drei Chips, um künftige Bewegungen durch die Ozeane nachvollziehen zu können. „Diese Matriarchin wird ihre Weisheit für die kommenden Jahre mit uns teilen“, wurde Fischer in Erwartung künftiger Ergebnisse regelrecht philosophisch.

Ausgewachsene Haie können bis zu 6,4 Meter lang und im Durchschnitt eine Tonne schwer werden. Derart große Exemplare finden sich im nördlichen Atlantik allerdings nur selten. Weibliche Haie werden deutlich größer als männliche Exemplare, die bis etwa vier Meter lang werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 30 Jahren.

Forscher taufen weißen Hai nach Fund im Nordwest-Atlantik vor Kanadas Küste

Auch eine Taufe an Bord des Schiffs ließ sich die Crew nicht nehmen. Der gewaltige Hai wird künftig unter dem Namen „Nukumi“ die Meere unsicher machen – angelehnt an die Figur der weisen Großmutter im indianischen Ureinwohner-Volk der „Mi’kmaq“.

Für sie ist es ein Name mit Symbolcharakter: Sie hoffen in Zukunft mehr über das Ökosystem des Meeres zu lernen. Die Erfahrungen von „Nukumi“, die sie fortan auf ihrem Weg begleiten, sollen ihnen dabei eine entscheidende Hilfe sein. (bc)

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