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Feuer-Hölle in Disco750 Menschen fliehen vor den Flammen

Das Symbolfoto zeigt einen Feuerwehrmann bei einem Dachstuhlbrand auf einer Drehleiter.

Copyright: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Das Symbolfoto zeigt einen Feuerwehrmann bei einem Dachstuhlbrand auf einer Drehleiter.

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Drama in Kehl: Ein Feuerinferno in einer Disco zwingt 750 Feiernde zur Flucht.

Was als ausgelassene Party in Kehl (Baden-Württemberg) begann, endete beinahe in einer Katastrophe! Gegen 3.45 Uhr am frühen Sonntagmorgen (29. März) entwickelte sich in einem Club in einem Gewerbegebiet ein Brand. Innerhalb kürzester Zeit stand das gesamte Anwesen in Flammen.

Laut Angaben des Veranstalters befanden sich etwa 750 Gäste im „K Club Kehl“, als die Sirenen heulten. Zum Glück gelang es allen Feiernden, das flammende Inferno eigenständig zu verlassen. Wie die Behörden bestätigten, versorgten Sanitäter dennoch drei Menschen.

Schlimme Erinnerungen an Neujahrs-Hölle von Crans Montana

Der Grund waren aber glücklicherweise keine schlimmen Verletzungen, sondern die Belastung „aufgrund der Gesamtsituation“, wie „t-online“ berichtet. Sie seien unverletzt geblieben, aber wegen des Stresses behandelt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Ins Krankenhaus mussten sie nicht.

Das Feuer griff auf das gesamte Gebäude in dem Industriegebiet im Ortenaukreis über. In dem Gebäude sei nur der Club, angrenzende Häuser seien nicht in Gefahr. Dennoch wurden schlimme Erinnerungen an den Neujahrsbrand von Crans Montana wach. Bei dem verheerenden Feuer in einem Club waren am Jahreswechsel zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

Am frühen Morgen liefen die Löscharbeiten der Feuerwehr noch. Zur Schadenshöhe sowie zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Vor Ort waren den Aussagen zufolge mindestens 80 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes.

Wodurch das Inferno ausgelöst wurde, ist bisher ein Rätsel. Erst nach dem vollständigen Ende der Löscharbeiten können die Spezialisten der Kriminalpolizei mit ihrer Arbeit beginnen und den Brandort untersuchen. Um erste Anhaltspunkte zur Ursache zu sammeln, hat man schon während des Löschens mit der Befragung von Zeugen begonnen. (red mit dpa)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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