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Eiskalter RauswurfMutter braucht frei für krankes Kind – Firma kündigt sofort

Mutter misst Fieber bei Baby

Copyright: IMAGO / Zoonar II

Mutter misst Fieber bei Baby.

Sie bat nur um eine Auszeit für ihren Sohn. Die knallharte Antwort des Chefs: der Rauswurf.

Ein absoluter Albtraum für eine Mutter! In der italienischen Stadt Montebelluno wollte eine 38-Jährige 2024 nur für ihren schwer kranken Sohn da sein. Der Junge leidet an einer seltenen Erbkrankheit, weshalb er vom Kindergarten ausgeschlossen wurde. Als die Frau bei ihrer Firma um Sonderurlaub nachfragte, kam die eiskalte Reaktion: die sofortige Kündigung.

Die Firma schob als Begründung „organisatorische Gründe“ für die Entlassung vor. Doch die Mutter wehrte sich und zog vor Gericht – mit riesigem Erfolg! Sowohl die erste Instanz als auch das Berufungsgericht in Venedig gaben der 38-Jährigen Recht. Die Entlassung war ein eindeutiger Bruch des Arbeitnehmerschutzes für Eltern mit kranken Kindern und somit illegal. Das berichtet „FOCUS online“.

Obwohl das deutsche Unternehmen Berufung einlegte, änderte das nichts an der Sache. Die Richter in Venedig erklärten den Rauswurf erneut für null und nichtig. Ein gewaltiger Sieg für die Frau und eine schallende Ohrfeige für den Arbeitgeber.

Auch hierzulande sind Eltern in einer solchen Notlage gesetzlich abgesichert. Das Pflegezeitgesetz garantiert Arbeitnehmern klare Rechte. Angestellte dürfen sich bis zu einem halben Jahr unbezahlt oder teilweise von der Arbeit befreien lassen, um einen Angehörigen zu Hause zu versorgen. Geht es um minderjährige Kinder, greift dieser Schutz auch, wenn die Pflege nicht in den eigenen vier Wänden stattfindet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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