Ein Handyvideo aus Dubai könnte einen Touristen für lange Zeit hinter Gitter bringen. Was als Urlaubserinnerung gedacht war, wurde zum Albtraum.
Urlaubs-Albtraum in DubaiBrite wegen Raketen-Video festgenommen

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Polizei Blaulicht und Menschen
Für einen britischen Bürger ist der Traumurlaub zum absoluten Horror geworden. Der 60-Jährige wurde Berichten nach in Dubai festgesetzt. Der schwere Vorwurf: Er soll Raketen gefilmt haben. Die Hilfsorganisation „Detained in Dubai“ (übersetzt: „In Dubai festgenommen“) hat den brisanten Fall nun öffentlich gemacht.
Seit Montag sitzt der Urlauber nun fest und wird auf der Polizeiwache von Bur Dubai festgehalten. Der Brite beteuerte laut „Detained in Dubai“, er habe das Material umgehend von seinem Telefon entfernt. Geholfen hat ihm das anscheinend nicht. Das berichtet „t-online“.
Was Touristen jetzt wissen müssen
Radha Stirling, die Chefin von „Detained in Dubai“, richtet eine unmissverständliche Warnung an Reisende: „Ausländer müssen verstehen, dass das, was anderswo als normales Verhalten in sozialen Medien gilt, in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verhaftung führen kann.“ Sie erklärt weiter, dass Verdächtige mitunter für längere Befragungen von der Kriminalpolizei festgehalten werden.
Die BBC sprach unterdessen mit Lana Nusseibeh, der Staatsministerin der Vereinigten Arabischen Emirate bei der EU. Diese bestätigte, es habe „einige Verstöße“ gegen die Gesetze zur Cyberkriminalität gegeben. Zu dem konkreten Fall des Briten äußerte sie sich jedoch nicht. Insgesamt gibt es 21 Angeklagte. (red)
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