Peking wird zur Geisterstadt Corona-Maßnahmen drastisch verschärft: Versorgung gefährdet?

Ein Mann, der zum Schutz vor dem Coronavirus eine Gesichtsmaske trägt, fährt am 8. Mai 2022 auf einem Fahrrad an einer Straße in der Nähe des verschlossenen China World Trade Center (links) vorbei.

Die Corona-Maßnahmen in Peking wurden erneut verschärft. Das Bild zeigt die leeren Straßen in Peking am 8. Mai 2022.

Die Corona-Pandemie hält trotz vieler Lockerungen weltweit weiter an. Die chinesische Hauptstadt Peking hat nun nach den steigenden Corona-Fällen die Corona-Maßnahmen erneut verschärft.

Die Corona-Maßnahmen in Peking sind weiter verschärft worden. Das Stadtzentrum der chinesischen Hauptstadt war am Montag (9. Mai) weitgehend menschenleer, nachdem die Behörden das Arbeiten von zu Hause vorgeschrieben und nicht unbedingt notwendige Geschäfte geschlossen hatten.

Die Einwohner befürchteten, dass noch strengere Vorschriften, wie sie seit mehreren Wochen bereits in Shanghai gelten, auch in Peking erlassen werden.

Peking: Härtere Corona-Maßnahmen in Chinas Hauptstadt

Peking hatte in den vergangenen Wochen hunderte Corona-Fälle gemeldet. Am Montag waren es 49 innerhalb von 24 Stunden - eine relativ geringe Zahl, die jedoch ausreicht, um für eine harte Reaktion der Behörden zu sorgen.

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Shanghai ist bislang am schlimmsten von der Infektionswelle wegen der Omikron-Variante des Virus betroffen. Nach offiziellen Angaben starben dort über 500 Menschen. Zuletzt waren die Fallzahlen rückläufig, dennoch galten in vielen Stadtvierteln strenge Ausgangssperren.

Ihrer Wut über die strengen Maßnahmen in Shanghai machten viele Bewohner der Wirtschaftsmetropole im Internet Luft. Vielerorts gab es Berichte über Nahrungsmittelknappheit und Zusammenstöße mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gesundheitsbehörden.

Proteste sind in China normalerweise höchst selten und werden von den Behörden schnell niedergeschlagen. (afp)

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