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Todesstrafe in ChinaFranzose (62) hingerichtet – Paris ist fassungslos

Ein Polizist steht avor dem Mittleren Volksgericht in Handan, einer Stadt in der nordchinesischen Provinz Hebei, Wache. (Symbolfoto)

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Ein Polizist steht avor dem Mittleren Volksgericht in Handan, einer Stadt in der nordchinesischen Provinz Hebei, Wache. (Symbolfoto)

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Trotz aller Bitten: China richtet Franzosen (62) hin.

Ein schreckliches Ende für einen Franzosen (62) in China. Am Samstag (4. April, Ortszeit) wurde der Mann im Süden des Landes exekutiert. Die französische Regierung in Paris reagierte am Abend mit „Bestürzung“ auf die Vollstreckung des Todesurteils.

Der Mann, der in Laos geboren wurde, saß schon lange im Gefängnis. Nach seiner Festnahme im Jahr 2005 wurde er zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt, doch 2010 fiel das endgültige, harte Urteil: die Todesstrafe wegen Drogenschmuggels.

Bittgesuche der französischen Behörden abgelehnt

Die chinesischen Behörden beschuldigten ihn, zwischen 1999 und 2003 an der Produktion von großen Mengen synthetischer Drogen beteiligt gewesen zu sein. Das berichtet „t-online“.

Die Hinrichtung wurde vollzogen, obwohl sich die französischen Behörden intensiv eingeschaltet hatten. Sie hatten sogar versucht, aus humanitären Gründen eine Begnadigung für ihren Landsmann zu erreichen – vergeblich. Das Außenministerium in Paris machte seine Haltung unmissverständlich klar: Frankreich lehnt die Todesstrafe „überall und unter allen Umständen“ ab und kämpft für deren weltweite Abschaffung.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schätzt, dass in China jedes Jahr „tausende Menschen zum Tode verurteilt und exekutiert“ werden. Genaue, offizielle Zahlen gibt die chinesische Regierung dazu aber nicht heraus. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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