In der syrischen Großstadt kocht die Gewalt erneut hoch.
Blutbad in AleppoMindestens neun Tote bei neuen Kämpfen

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Aleppo: Menschen trauern um Opfer erneuter Kämpfe.
Dramatische Meldungen erreichen uns aus Syrien! In der Metropole Aleppo ist die Gewalt wieder außer Kontrolle geraten. Mindestens neun Personen haben bei brutalen Gefechten zwischen der Übergangsregierung und kurdischen Verbänden ihr Leben verloren. Die Situation ist derart brisant, dass die Luftfahrtbehörde des Landes umgehend handelte: Sämtliche Flugverbindungen mit Aleppo wurden für einen Zeitraum von 24 Stunden gestoppt. Flugzeuge mussten stattdessen zum Airport in der Hauptstadt Damaskus ausweichen.
Diese tödlichen Konfrontationen sind leider nichts Neues. Schon im Oktober war nach Gefechten in der zweitgrößten Metropole Syriens ein Waffenstillstand ausgerufen worden, aber die Anspannung blieb bestehen. Laut staatlichen Medienberichten kamen dann bereits im Dezember mindestens drei Personen bei Kämpfen innerhalb der kurdischen Stadtteile ums Leben. Das berichtet „FOCUS online“.
Der Hintergrund des Konflikts ist kompliziert. Im Dezember 2024 stürzte Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad, und seitdem wird Aleppo von der neuen islamistischen Übergangsregierung regiert. Eine Ausnahme bilden jedoch zwei Stadtteile: Scheich Maksud und Aschrafijeh stehen weiterhin unter der Befehlsgewalt kurdischer Einheiten. Diese haben Verbindungen zu den SDF und anderen lokalen Sicherheitskräften.
Ein Pakt aus dem März sollte eigentlich die Lage entschärfen. Die SDF und Damaskus hatten darin abgemacht, die zivilen sowie militärischen Einrichtungen der Kurden bis zum Ende des Jahres in die Zentralregierung von Syrien einzugliedern. Doch die Realisierung dieses Vorhabens stockt. Trotz Drucks aus dem Ausland kommt es zu Verzögerungen, weil es nach wie vor erhebliche Meinungsverschiedenheiten gibt (red).
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