Schlimmer Vorfall in Cuxhaven: 20 Schafe von Wölfen gerissen.
Blut-Drama auf der WeideWolfsrudel richtet Massaker an

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Wolf, ein Raubtier im Wald.
Im Norden Deutschlands spielten sich furchtbare Szenen ab. Am Dienstag attackierte ein Rudel Wölfe eine Herde Schafe im Kreis Cuxhaven. Das Ergebnis ist eine Katastrophe: 20 der Tiere überlebten nicht, sieben andere trugen Verletzungen davon.
Etwa 100 Schafe zählte die Herde, die auf einer Wiese bei der Ortschaft Stinstedt graste. Über weite Strecken verfolgten die Angreifer die schutzlosen Tiere. Besonders tragisch: Es wird vermutet, dass auch trächtige Schafe unter den getöteten Tieren waren. Die genaue Anzahl der angreifenden Wölfe ist noch nicht bekannt. Aber die Analyse der Bissspuren beweist zweifelsfrei: Es waren Wölfe am Werk. Das berichtet „t-online“.
Über eine gewaltige Fläche verteilt fand man die Kadaver und die verwundeten Tiere. Ein Vertreter der niedersächsischen Landwirtschaftskammer hat diese furchtbaren Zahlen gegenüber der dpa bestätigt. Die Koppel war laut Aussage der Kammer durch eine einfache Schutzvorrichtung gegen Wölfe gesichert.
Anzeichen für die Gefahr gab es schon vorher. Wie der Pächter der Koppel mitteilte, wurden bereits am letzten Sonntag vier Wölfe unweit von Stinstedt gesehen. In der Gegend um Börde Lamstedt kam es seit langer Zeit nicht mehr zu einem derart schlimmen Vorfall mit Wölfen. Weil die vorgeschriebene Basis-Sicherung existierte, kann der Besitzer der Tiere jetzt wohl mit einer Ausgleichszahlung durch das Land rechnen. (red)
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