Wie bitte? Für Mega-Orgasmus: Hamburger belegt sich mit Scheibletten-Käse und stirbt

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Im Verlangen nach einem Mega-Orgasmus lassen sich einige Menschen strangulieren.

Hamburg  – Orgasmus – der Begriff kommt aus dem Altgriechischen. Übersetzen lässt er sich mit „heftiger Erregung“, „strotzen“, „glühen“, „heftig verlangen“.

Wunderschön eigentlich, nur manchen Menschen reicht dieser Höhepunkt des sexuellen Lusterlebens nicht. Sie sind davon getrieben, den besonderen Orgasmus zu verspüren. Und in ihrem Verlangen nach dem noch gewaltigeren Höhepunkt finden einige davon – den Tod. So auch in Hamburg, wie die „Hamburger Morgenpost” berichtet.

So kommt es zur tödlichen Selbstbefriedigung 

Lust durch Sauerstoffmangel, Hypoxyphilie genannt, ist laut dem Brandenburger Rechtsmediziner Harald Voß am häufigsten der Hintergrund bei einem autoerotischen Unfall, also einer tödlichen Selbstbefriedigung.

21 Dinge, die Sie noch nicht über den Orgasmus wussten, können Sie hier nachlesen.

Schätzungen zufolge gebe es ein bis zwei Fälle pro Million Einwohner in Deutschland im Jahr. Eine Zahl von 80 bis 100 Fällen, die in Artikeln dazu oft auftauchen, sei daher realistisch.

Für einen Mega-Orgasmus bezahlten Einige mit ihrem Leben

Viele von ihnen strangulieren sich – ähnlich, wie es 1997 der INXS-Sänger Michael Hutchence getan hat. Er wurde in einem Hotelzimmer mit einem Gürtel um den Hals gefunden.

Anderes prominentes Beispiel: Der „Kill Bill“-Schauspieler David Carradine bezahlte 2009 die Jagd nach dem Mega-Orgasmus mit dem Leben.

In Hessen wurde ein Mann tot in seinem Hobbykeller gefunden – in einem selbst gebauten Raumschiff. Am ganzen Körper und am Hals war er mit Ketten gefesselt (hier mehr zu dem Fall lesen).

Und in Halle fand eine alte Frau ihren Sohn mit den Klemmen von Weihnachtsbaumlichtern an den Brustwarzen. Die Stromschläge waren zu viel für sein schwaches Herz.

Mann belegt sich mit Scheiblettenkäse

Einen bizarren Todesfall gab es auch in Hamburg. Laut „Frankfurter Rundschau“ soll sich ein Mann mit Scheiblettenkäse belegt, eine Nylonstrumpfhose über den Oberkörper gezogen und einen Plastikregenmantel angezogen haben, in einen Taucheranzug gestiegen sein und sich dann mit einer Plastiktüte über dem Kopf vor die eingeschaltete Heizung gesetzt haben.

Risiken werden oft unterschätzt 

„Man vermutet, dass Sauerstoffmangel euphorisierend wirkt, und zusammen mit einem Orgasmus soll es absolut Wahnsinn sein“, sagt Voß.

Das Risiko werde oft unterschätzt, fügt der Rechtsmediziner hinzu. „Dass man bewusstlos wird, geht schneller als die Leute denken. Wenn zum Beispiel beide Halsschlagadern abgepresst werden, dauert es maximal 30 Sekunden.“

Meist seien Männer die Opfer autoerotischer Todesfälle, sagt Voß. „Das gibt es auch bei Frauen, aber es kommt seltener zum Tod, weil Frauen offensichtlich vorsichtiger sind und nicht so viele Raffinessen einbauen.“

(dpa/red)

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