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Urlaub nur für Reiche?Bali plant krasse Regel für Touristen

Boot am Strand mit Meer und Himmel

Bali erwägt Finanzcheck für künftige Urlauber (Symbolbild).

Ohne Kohle kein Bali-Trip? Die Insel plant, Bankkonten zu durchleuchten.

Wunderschöne Strände, Top-Wellen für Surfer und eine einzigartige Kultur machen Bali zu einem Magneten für Touristen weltweit. Aber dieser gewaltige Andrang hat für die indonesische Insel und ihre Bevölkerung auch eine Kehrseite. Zu oft benehmen sich Feriengäste daneben oder stehen plötzlich ohne Geld da. Doch damit ist jetzt Schluss! Eine neue Vorschrift soll Touristen dazu bringen, die „lokalen Bräuche, Normen und Gesetze“ zu achten.

Und die neue Regel hat es echt in sich: Es ist eine Kontrolle der finanziellen Mittel von Reisenden vorgesehen. Völlig egal, ob jemand mit einem eVisa ankommt oder eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung wie KITAS oder KITAP besitzt. In der „Bali Sun“ wird Gouverneur Wayan Koster dazu unmissverständlich zitiert: „Ein Aspekt, der bei einem hochwertigen Touristen berücksichtigt werden muss, ist der Betrag, der in den letzten drei Monaten auf Ihrem Konto eingegangen ist“. Welcher genaue Geldbetrag nachzuweisen ist, wurde aber noch nicht verraten. Das berichtet „FOCUS online“.

Die Regierung will mit diesem Vorgehen garantieren, dass die Gäste zahlungskräftig genug sind, um die einheimische Wirtschaft zu beleben. Zugleich wird damit dem Phänomen des „Begpacking“ (also dem Betteln zur Reisefinanzierung) der Kampf angesagt. Wie der österreichische „Standard“ berichtet, könnten Urlauber zudem verpflichtet werden, Angaben zu ihrer Aufenthaltsdauer und der geplanten Reiseroute zu machen. Im Moment ist diese Regelung allerdings nur ein Vorschlag. Wann sie wirklich umgesetzt wird, ist noch völlig offen.

Bis dahin bleiben aber die bestehenden Einreiseregeln gültig. Nach Informationen des Auswärtigen Amtes sollten Reisende Folgendes im Blick haben: Der Pass muss bei der Ein- und Ausreise noch eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten haben. Wegen des Mpox-Virus ist seit 2024 ein Gesundheitsformular obligatorisch, das einen QR-Code erzeugt. Deutschen Staatsbürgern stehen, abhängig vom Reisezweck, unterschiedliche Visa-Arten offen, wie das „Visa on Arrival“. Wer nicht im Hotel, sondern privat wohnt, muss vom Gastgeber beim örtlichen Gemeindevorsteher registriert werden. Obendrauf kommt eine Tourismusabgabe von 150.000 IDR (rund 10 Euro) pro Kopf, die man zur Vermeidung von Wartezeiten am besten vor der Reise online entrichtet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.