Nasa sieht mögliche Gefahr Asteroid rast in Richtung Erde! Wie wahrscheinlich ist der Aufprall?

Die Grafik zeigt die künstlerische Interpretation eines Asteroidenaufpralls auf der Erde.

Eine Grafik der Nasa vom 06.09.2019 zeigt die künstlerische Interpretation eines Asteroidenaufpralls auf der Erde. Der Asteroid im Bild erscheint viel größer als der rund zehn Kilometer lange Felsen, von dem Wissenschaftler annehmen, dass er vor 66 Millionen Jahren auf der Erde aufschlug. 

In wenigen Tagen fliegt der Asteroid 7482 näher als andere Himmelskörper an unserem Heimatplaneten vorbei. Die Nasa sieht eine mögliche Gefahr. Doch wie wahrscheinlich ist ein Horror-Szenario?

Ein Asteroid so groß zwei Empire State Buildings ist Richtung Erde unterwegs. Am 18. Januar 2022 soll der Gesteinsbrocken in rund 2 Millionen Kilometern Entfernung an uns vorbeifliegen. Wie gefährlich kann das werden?

Erstmals entdeckt wurde der Asteroid mit dem Namen (7482) 1994 PC1 im August 1994. Laut Bericht des „Focus“ ist er zwischen einem und 1,3 Kilometern groß und wird von der Nasa als mögliche Gefahr ausgemacht. Bei einem Einschlag auf die Erde würde der Brocken in der Tat eine Katastrophe auslösen.

Asteroid 7482 rast auf die Erde zu: Wie wahrscheinlich ist Katastrophe?

Asteroiden können größere Schäden anrichten als beispielsweise eine Atombombe. Schon ein Himmelskörper mit einer Größe von 300 Metern hat die Macht, einen ganzen Kontinent zu vernichten.

So ist auch das Aussterben der Dinosaurier und anderer Tiere vor 66 Millionen Jahren durch einen Asteroideneinschlag ausgelöst worden. Das hat ein Forscherteam mit deutscher Beteiligung in einer Studie bestätigt.

Doch wie wahrscheinlich ist es, dass Asteroid 7482 auf die Erde prallt? Expertinnen und Experten geben Entwarnung.

7482 fliegt in einer Distanz an der Erde vorbei, die fünfmal so groß ist wie die Entfernung zwischen Erde und Mond. Außerdem ist es nicht der einzige „möglicherweise gefährliche“ Asteroid, der diesen Monat an der Erde vorbeifliegt. Asteroid 2013 YD48 rast in rund 6 Millionen Kilometern Entfernung vorbei, Asteroid 2017 XC62 ist etwa 7 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. 

Der Physiker Werner Gruber sagte dem österreichischen Privatfernsehsender PULS 4: „Es kann sein, dass es heute, morgen oder auch erst in 500.000 Jahren der Fall sein wird, dass uns solch ein Gesteinsbrocken treffen wird. Es kann passieren – aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht besonders groß.“

An einem Abwehrplan für solche Horrorszenarien tüftelt die Nasa bereits. Im Jahr 2021 startete die Raumfahrtbehörde das Projekt „Dart“. Dabei soll ein bekanntes Gesteinsobjekt im All aus seiner Umlaufbahn geschubst werden. Physik-Experte Gruber bemängelt, dass die internationale Politik Projekte dieser Art zu wenig unterstützt. (jba)

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