„Außergewöhnliche Situation“ NRW ruft Notlage aus – wegen Energiekrise

Job-Beben bei Amazon Tausende werden entlassen: „Größter Abbau der Geschichte“

Eine Mitarbeiterin in einem Amazon-Versandzentrum im US-amerikanischen Georgia.

Eine Mitarbeiterin in einem Amazon-Versandzentrum im US-amerikanischen Georgia.

Es steht das Weihnachtsgeschäft bevor, bei dem Online-Versandriese Amazon meist besonders viel zu tun hat. Doch mitten in dieses Hoch kommt für viele Beschäftigte die schlechte Nachricht.

Der US-Onlineriese Amazon bereitet laut einem Medienbericht die Entlassung von bis zu 10.000 Mitarbeitern vor. Das Unternehmen werde Jobs in der für den E-Book-Reader Kindle und die virtuelle Sprachassistentin Alexa verantwortlichen Gerätesparte, in der Einzelhandelsabteilung sowie in der Personalabteilung streichen, berichtete die „New York Times“ am Montag (14. November 2022). 

Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre dies der größte Stellenabbau in der Geschichte des US-Unternehmens. Der Wegfall von 10.000 Jobs würde weniger als ein Prozent der Gesamtbelegschaft des Konzerns treffen, der Ende September weltweit 1,54 Millionen Mitarbeiter beschäftigte.

Jobs bei Amazon: Einstellungsstopp und Stellenabbau

Amazon hatte seine Beschäftigtenzahl im Zuge der Corona-Pandemie, als der Onlinehandel sprunghaft anstieg, deutlich aufgestockt. Im ersten Quartal 2022 waren 1,62 Millionen Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitkräfte für das Unternehmen tätig. Seitdem sank die Mitarbeiterzahl wieder. Vor zwei Wochen kündigte Amazon einen Einstellungsstopp an.

Alles zum Thema Amazon

Der US-Onlineriese erwartet im normalerweise umsatzstarken vierten Quartal von Oktober bis Dezember nur eine geringes Umsatzplus von zwei bis acht Prozent. Ein Grund ist die hohe Inflation in vielen Ländern weltweit, die das verfügbare Einkommen vieler Menschen schmälert. Im dritten Quartal von Juli bis September war der Gewinn des US-Konzerns um neun Prozent im Vorjahresvergleich auf 2,87 Milliarden Dollar geschrumpft.

Auch andere große US-Tech-Unternehmen hatten kürzlich den Abbau von tausenden Stellen bekannt gegeben. Der Facebook-Mutterkonzern Meta kündigte an, rund 11.000 Jobs zu streichen.

Der Kurzbotschaftendienst Twitter hatte nach der Übernahme durch Multimilliardär Elon Musk etwa die Hälfte seiner 7500 Mitarbeiter entlassen. (mac/afp)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.