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4000 Euro für PflegeheimTochter verzweifelt – „Sonst stirbt sie einsam“

Duschstuhl in gefliestem Badezimmer

Copyright: IMAGO / imagebroker

Duschstuhl in gefliestem Badezimmer.

Die Kosten für Pflege schießen durch die Decke. Eine Betroffene erzählt ihre Geschichte.

Eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung in Deutschland kann sich auf bis zu 4000 Euro im Monat belaufen. Das ist ein Betrag, der für zahlreiche Haushalte schlicht unerschwinglich ist. Mit dieser harten Wahrheit wurde auch Kirsten Möllerfriedrich konfrontiert. Sie musste für die Versorgung ihrer Mutter einen Weg finden und leistet nun den Hauptanteil eigenhändig.

Ihre Kritik ist deutlich: „Die Beiträge steigen immer weiter, aber die Löhne werden nicht höher.“ Sie hat die große Befürchtung, dass Menschen isoliert werden und „einsam sterben, weil sich keiner drum kümmert und die finanziellen Mittel nicht da sind.“ Das berichtet „FOCUS online“.

Pflegekraft schlägt Alarm: „Gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Auch Fachpersonal aus der Pflege, darunter Yasimin Zorlu, beurteilt die Lage besorgt. Sie plädiert dafür, die Versorgung als eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ anzusehen, welche vermehrt durch Steuermittel getragen werden sollte. Die Versorgungsdienste haben nämlich selbst mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und müssen gleichzeitig die Gehälter anheben, um qualifiziertes Personal zu binden.

Solange handfeste Gesetzesänderungen ausbleiben, die Angehörige entlasten und die Lasten fair umlegen, ist für Kirsten die häusliche Betreuung der einzig gangbare Weg. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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