Monatelang quälten sie Bauchschmerzen. Dann der Schock.
Monatelange BauchschmerzenÄrzte ahnungslos – dann erhält 20-Jährige Horror-Diagnose

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Junge Frau mit Bauchschmerzen.
Für eine junge Frau wurde es zum reinsten Horror: Die erst 20 Jahre alte Katie Davis hatte monatelang mit krampfartigen Bauchschmerzen zu kämpfen. Mediziner gingen anfangs von einer unbedenklichen Zyste am Eierstock aus. Sie sollte die Anzeichen einfach weiter im Auge behalten. Aber ihr Zustand verschlechterte sich zusehends.
Als dann auch noch Schüttelfrost und Brechreiz einsetzten, veranlasste man schließlich eine Koloskopie. Die Diagnose war ein totaler Schock: Darmkrebs im zweiten Stadium. Das berichtet „FOCUS online“.
Für Katie startete damit ein zermürbender Kampf. Auf eine Operation am Dickdarm folgte eine Chemo. Die Begleiterscheinungen waren jedoch heftig: extreme Erschöpfung, ständige Übelkeit, Nervenschädigungen und phasenweiser Verlust ihrer Sehkraft machten ein Umdenken bei den Ärzten nötig. Die Therapie erforderte eine Anpassung.
Letztendlich bekam sie eine Chemotherapie nur in Tablettenform, was die gesamte Prozedur auf lange sechs Monate ausdehnte. Ungeachtet dessen bemühte sich die junge Studentin, ihren Alltag am College weitestgehend normal zu gestalten. Inzwischen ist Katie krebsfrei, steht aber weiterhin unter Beobachtung mit regelmäßigen Blutkontrollen und Koloskopien.
Ihre Leidensgeschichte dient als deutliche Mahnung für andere junge Menschen, selbst auf unscheinbare Anzeichen zu hören. Katie legt ihnen nahe, bei merkwürdigen Symptomen nicht zu zögern und ärztliche Hilfe zu suchen sowie den Kontakt zu Gruppen wie der Colorectal Cancer Alliance zu finden. Wie irreführend Beschwerden sein können, belegt auch das Schicksal von Jessica Farrington aus Texas: Nächtliches Schwitzen, Abgeschlagenheit und unerklärlicher Gewichtsverlust deutete sie als Menopause – bis ein Knubbel unter dem Arm die schreckliche Krebs-Nachricht brachte.
Die „Deutsche Krebshilfe“ macht darauf aufmerksam, dass Darmkrebs zu Beginn häufig nur allgemeine Symptome wie Verdauungsprobleme, Magenschmerzen oder einen veränderten Stuhlgang hervorruft. Alarmsignale können ebenso Blutbeimengungen im Stuhl sein, auch wenn es nur Spuren sind, oder eine stärkere Schleimproduktion. Weil man diese Anzeichen schnell mit weniger schlimmen Krankheiten verwechseln kann, ist eine umgehende Untersuchung beim Arzt von größter Bedeutung. (red)
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