Raucher-Nostalgie in NRWWissen Sie noch, was die Kippen vor 18 Jahren kosteten?

Zigarette_Symbol

Ein Raucher in Köln zieht auf unserem Symbolfoto genüsslich an einer Zigarettenspitze. Die Zahl der Raucher in NRW geht in den letzten Jahren immer mehr zurück.

von Stefanie Monien (smo)

Düsseldorf – Von wegen „blauer Dunst“: In Nordrhein-Westfalen wird deutlich weniger geraucht. Die Zahl der Raucherhaushalte im bevölkerungsreichsten Bundesland habe sich zwischen 2003 und 2018 um 923.000 auf rund 1,7 Millionen verringert, berichtete das Statistische Landesamt am Montag (31. Mai).

  • Immer weniger Raucher in NRW
  • Zigaretten in NRW deutlich teurer als vor 18 Jahren
  • Raucherhaushalte in NRW konsumieren im Schnitt 320 „Kippen“

Während im Jahr 2003 noch fast jeder dritte Haushalt Geld für Tabakwaren ausgab, tat dies im Jahr 2018 nur noch rund jeder fünfte.

NRW: Raucher qualmten 201 Zigaretten weniger als vor 18 Jahren

Auch die konsumierte Menge an Zigaretten habe sich verringert, berichteten die Statistiker: Während im Jahr 2003 in Haushalten von Zigarettenrauchern noch durchschnittlich 521 Zigaretten pro Monat gekauft wurden, reduzierte sich diese Menge bis 2018 auf durchschnittlich 320 Zigaretten.

Die Ausgaben für Tabakwaren stiegen aber trotzdem weiter an: Während sich die Ausgaben der Raucherhaushalte für Zigaretten, Zigarillos und Co. im Jahr 2003 auf durchschnittlich 75,96 Euro pro Monat beliefen, waren es 2018 schon 88,53 Euro – und damit 12,57 Euro mehr als 15 Jahre zuvor.

Heftig, wie „günstig“ Zigaretten 2003 bei uns waren

Dies sei vor allem auf die gestiegenen Preise für Tabakwaren zurückzuführen. Im Jahr 2003 kosteten 20 Zigaretten im Schnitt 3,15 Euro, im Jahr 2018 6,27 Euro. (smo/mit dpa)