Corona aktuell War es doch der 11.11.? Köln bei Inzidenz jetzt trauriger Spitzenreiter

Minister-Plan in NRW Corona-Impfung bald beim Tierarzt – unter einer Bedingung

Auch Hebammen und Tierärzte sollten nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Vize-Regierungschef Joachim Stamp bei Impfungen gegen Covid-19 mitmachen dürfen.

Düsseldorf. Um die vierte Corona-Welle zu brechen, müsse unter anderem das Bundesrecht schleunigst geändert werden, so NRW-Familienminister Stamp, der auch stellvertretender Ministerpräsident ist, am Mittwoch (24. November) im Landtag.

Dann könnten auch Zahnärzte und Apotheken mit in die Impfkampagne einbezogen werden, so Stamp. Dafür setze sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bereits seit längerer Zeit ein, erklärte er.

Corona-Lage: In NRW sollten bald auch Hebammen und Tierärzte impfen dürfen

Weiterhin erklärte Stamp im Düsseldorfer Landtag: „Ich würde darüber hinaus gehen und das auch für Veterinäre fordern und im Übrigen auch für Hebammen. Weil wir wissen, dass es gerade in der sensiblen Gruppe bei Frauen zwischen 30 und 39 nach wie vor Vorbehalte gibt. Deswegen sind hier Hebammen sicherlich eine Gruppe, die ein großes Vertrauen genießt und ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier zu einer solchen Regelung kommen können.“

Kurz zuvor hatte sich auch der Fraktionsvorsitzende der FDP, Christof Rasche, in diese Richtung geäußert. „Weitere Berufsgruppen müssen beim Impfen eingebunden werden. Wir haben jetzt von Zahnärzten gesprochen, von Apothekern. Da brauchen wir eine schnelle Entscheidung“, sagte er in der Landtagsdebatte, die vom Thema Corona dominiert wurde. „Aber vielleicht gehören ja auch Hebammen und anderes Personal dazu, die sehr gut impfen könnten, denn da haben wir eine gewaltige Aufgabe“, so Rasche.

Corona-Impfung: Tierärzte stehen bereit – unter einer Bedingung

Die Tierärzte in Deutschland wären bereit, bei der Corona-Impfkampagne zu helfen, so Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer, auf Anfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ .

Derzeit sei es Veterinären noch unter Strafe verboten, Menschen zu impfen. „Wenn die Bundesregierung jedoch die rechtlichen Voraussetzungen dafür schafft und somit Rechtssicherheit gegeben ist, ist die Tierärzteschaft auch bereit, Impfungen durchzuführen“, so Tiedemann. In den USA waren Veterinäre bereits im März in die dortige Impfkampagne eingebunden worden. (smo/mit dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.