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Kellerbrand in Paderborn Hausbewohner machen krasse Entdeckung im Heizungsraum

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Nach einem Kellerbrand in Paderborn wurde eine 29-Jährige wegen des Tatverdachts der Brandstiftung vorläufig festgenommen. Das Symbolbild wurde bei einem Feuerwehreinsatz in Wuppertal am 21. Januar 2018 aufgenommen.

Paderborn – Mutmaßliche Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstraße.

  • Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
  • Bewohner bemerkt Rauch 
  • 29-jährige Frau festgenommen

Paderborn: Kellerbrand an der Bahnhofsstraße

Die Polizei hat am Mittwochmorgen, 6. Januar 2021, nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus eine 29-jährige Frau vorläufig festgenommen.

Ein Bewohner (58) des Wohn- und Geschäftshauses bemerkte gegen 06.15 Uhr Rauch, der aus dem Keller aufstieg. Gemeinsam mit einem weiteren Bewohner (32) schaute er im Keller nach. Dort stellen sie fest, dass der Rauch aus dem Heizungskeller kam.

Paderborn: Bewohner treffen fremde Frau im Keller an

In dem Raum trafen die Männer auf eine fremde Frau, die versuchte, ein kleines Feuer auszuschlagen. An mehrere Stellen loderten kleinere Brände. Die Bewohner holen die verwirrt wirkende Frau aus dem Keller und alarmierten die Feuerwehr.

Bis zum Eintreffen der Wehrleute hatte ein Bewohner bereits einige Feuerstellen löschen können. Die Feuerwehr löschte die Brände endgültig. Der Sachschaden blieb insgesamt gering.

Paderborn: Frau wegen Verdacht der Brandstiftung festgenommen

Ebenfalls alarmierte Polizeibeamte nahmen die 29-jährige Frau unter dem Tatverdacht der Brandstiftung vorläufig fest. Die Tatverdächtige, die keinen festen Wohnsitz hat, gab in ihrer Vernehmung an, am Abend zu viel Alkohol getrunken zu haben.

Wie sie in den Kellerraum gelangt war und wieso es gebrannt hatte, sei ihr nicht in Erinnerung. Sie habe versucht, das Feuer zu löschen. Am Tatort fand die Polizei ein Feuerzeug. Papier und kurze Kanthölzer hatten gebrannt. Die Bewohner gaben an, dass in dem Heizungskeller schon mal fremde Personen übernachtet hätten.

Manchmal sei die Haustür nicht verschlossen. Gegen die 29-jährige Tatverdächtige wurde ein Strafverfahren eingeleitet und seitens der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung angeordnet.

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