Wer kann sich das noch leisten? Grundstücke in NRW so teuer wie noch nie

Bei einem Hausbau kommt es auch auf den Boden an. Ein Bodengutachten gibt Auskunft über dessen Beschaffenheit.

In Nordrhein-Westfalen sind die Grundstücks- und Immobilienpreise schier explodiert. Das Symbolfoto vom 2. Dezember 2021 zeigt einen Hausbau.

Die Preise für Bauland und Immobilien sind in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der Pandemie weiter gestiegen.

Wer soll das bezahlen? In Nordrhein-Westfalen steigen die Immobilien- und Grundstückspreise in astronomische Höhen. So gab es laut Grundstücksmarktbericht für 2020 einen Kostenanstieg bei unbebauten Baugrundstücken von durchschnittlich neun Prozent, was einem Allzeithoch in NRW entspricht.

Immobilienpreise in NRW: Düsseldorf schockt am meisten

Die Grundstückskosten für Geschosswohnungsbau wuchsen demnach um sieben Prozent und die für Gewerbe und Industrie um zwei, wie das nordrhein-westfälische Innenministerium am Samstag (4. Dezember) mitteilte.

Einen kräftigen Preis-Anstieg gab es auch bei den Immobilienpreisen, so für Ein- und Zweifamilienhäuser durchschnittlich um neun Prozent. Der finanzielle Kraftakt beim Erwerb von Eigentum wird bei den Quadratmeterpreisen deutlich: In Düsseldorf zum Beispiel kostet der Quadratmeter Bauland in mittleren Wohnlagen 1000 Euro, 2017 waren es noch 740 Euro.

In kleineren Städten kann man Bauland ab 500 Euro pro Quadratmeter erwerben. In ländlichen Gebieten in Eifel, Sauer- oder Siegerland gibt es in mittleren Wohnlagen aber schon für unter 50 Euro Bauland. (dpa)

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