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Duisburger ZooNeues Delfin-Baby ist da – aber es wird einen Vaterschaftstest geben

Delfine springen im Delfinarium im Duisburger Zoo bei einer Vorführung aus dem Wasser.

Das Foto vom 20. Juli 2012 zeigt das Delfinarium im Duisburger Zoo. Dort finden die Delfin-Shows statt.

Im Duisburger Zoo gibt es eine neue Attraktion: das Delfin-Baby Domingo. Ein Vaterschaftstest soll Klarheit bringen. Zudem hagelt es Kritik.

von Matthias Trzeciak (mt)

Das Delfinarium im Duisburger Zoo: Tierschützerinnen und Tierschützer haben schon mehrfach Kritik an der Delfin-Haltung geäußert.

Zuletzt hatten im August 2022 sechs Aktivistinnen und Aktivisten eine Vorstellung gestört. Es gelang ihnen, ins Hauptbecken zu springen.

Duisburger Delfinarium: Heftige Kritik nach Geburt

Jetzt macht der Zoo erneut von sich Reden. Auf Instagram wurde eine vermeintlich gute Nachricht veröffentlicht. Vor wenigen Tagen wurde nämlich das Delfin-Baby Domingo geboren.

„In den letzten Wochen hat unser Jungtier die übrigen Familienmitglieder kennengelernt und ist jetzt für euch zu sehen. Auch seinen Namen hat er bekommen: ‚Domingo‘ leitet sich aus der spanischen Sprache ab und bedeutet übersetzt Sonntag – der Tag der Geburt des Jungtieres. Alle bei uns geborenen Delfine tragen einen Namen, der mit dem Anfangsbuchstaben ‚D‘ beginnt – ‚D‘ wie Duisburg. Das haben wir beibehalten“, schreibt der Duisburger Zoo und ist stolz auf den Nachwuchs.

Hier sehen Sie den Instagram-Post des Duisburger Zoos:

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Neben einigen Glückwünschen hagelt es heftige Kritik. Viele sind gar nicht begeistert, sprechen von Tierquälerei.

„Schämt euch, diese hochintelligenten Tiere ihr Leben lang in enge Becken einzupferchen und das auch noch als Artenschutz zu deklarieren“, beklagt sich eine Tierfreundin. „Delfine gehören ins Meer. Das ist Tierquälerei“, schimpft ein anderer.

Ein regelrechter Shitstorm – vorübergehend wurde sogar die Kommentarfunktion abgeschaltet. Der Zoo reagierte auf die harsche Kritik: „Unsere Tiere haben während des Trainings jederzeit die Möglichkeit, sich in die anderen Beckenbereiche unseres Mehrbeckensystems zurückzuziehen. Am Training nehmen sie somit freiwillig teil.“

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Zudem heißt es: „Wir werden die weitere Aufzucht intensiv beobachten und wissenschaftliche Daten sammeln. Die gesammelten Daten erweitern das Wissen über Delfine und werden der internationalen Fachwelt zur Verfügung gestellt.“ Und: „Die wissenschaftliche Arbeit mit den Tieren bei uns dient Artenschützern und Artenschützerinnen weltweit als Grundlage.“

Delfin-Baby Domingo – es muss noch ein Vaterschaftstest gemacht werden

Neben dem Tierschutz-Problem gibt es noch ein anderes Detail zu klären. Eine Userin fragt ganz nebenbei: „Was mich mal interessieren würde, wer ist der Vater von Domingo?“

Darauf antwortet der Zoo: „Es wird noch ein Vaterschaftstest durchgeführt. Dafür benötigen wir eine aktuelle Blutprobe des Muttertieres Debbie. Sobald dies möglich ist, werden wir Blut von ihr sowie den zwei Bullen Ivo und Dobbie sowie dem Jungtier in ein darauf spezialisiertes Labor schicken.“ Wir sind gespannt, wann die Vaterschaft geklärt wird. (mt)