Corona in Köln Zahlen-Chaos: Korrigierter Inzidenzwert sorgt für Negativ-Rekord 

Gift-Wolke ausgetreten Zwischenfall in Chemie-Betrieb in NRW – Großeinsatz für Feuerwehr

27.11.2021, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr bereitet sich auf den Einsatz an einem Chemiebetrieb vor. Aus einem Chemiebetrieb in Duisburg ist am Samstag Schwefel ausgetreten. Foto: Alex Forstreuter/-/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Duisburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr bereitet sich auf den Einsatz an einem Chemiebetrieb vor.

Chemie-Unfall in Duisburg-Homberg: Die Menschen wurden dazu angehalten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Für einige Stadtteile gab es bereits Entwarnung.

Die Stadt Duisburg hat eine Warnung herausgegeben: Im Stadtteil Homberg ist es am Samstagabend (27. November) zu einem Zwischenfall in einem Chemie-Betrieb gekommen. Dabei sei Schwefel ausgetreten, so die Warnung.

Ein dpa-Reporter berichtete von einer gelben Wolke, die über dem Werk ausgetreten sei.

Mitarbeiter werden nach Chemie-Unfall in Duisburg medizinisch untersucht

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, alle Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Betriebsgelände aufgehalten hatten, würden medizinisch untersucht. Um wie viele Personen es sich handelte, war zunächst unklar. Man habe niemanden ins Krankenhaus bringen müssen.

Die Anwohner des betroffenen Gebiets in Duisburg wurden dazu angeraten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Außerdem sollten Klimaanlagen und Lüftungen ausgeschaltet und das Gebiet umfahren werden. Schwefel ist gefährlich für die Atemwege.

Teilweise Entwarnung nach Chemie-Unfall in Duisburg

Wie die Stadt in einem weiteren Tweet bekannt gab, konnte gegen 18 Uhr dann Entwarnung gegeben werden. Es seien keine bedenklichen Schadstoffbelastungen bei den Luftmessungen gefunden worden. Zuvor war gegen 17.15 Uhr bereits für alle südlichen Stadtteile Entwarnung gegeben worden.

Die Menschen in Duisburg-Homberg wurden per Sirenen auf den Zwischenfall aufmerksam gemacht, eine Entwarnung erfolgte ebenfalls mithilfe der Sirenen.

Von der Feuerwehr hieß es, man habe die Lage unter Kontrolle gebracht. Die Austrittsquelle werde abgedichtet. Wie es zu dem Produktaustritt kommen konnte, blieb offen. (jv/nb)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.