Skandal-Knast Kölner (17) stirbt in JVA Wuppertal-Ronsdorf

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Die JVA Wuppertal-Ronsdorf

Wuppertal – Was ist da los in der JVA Wuppertal-Ronsdorf?

Nachdem Anfang Mai ein Häftling von einem Mitgefangenen beim Kartenspiel erwürgt wurde, gab es am Samstag erneut einen tragischen Zwischenfall.

Ein 17-Jähriger wurde in seinem Haftraum tot aufgefunden. Er nahm sich das Leben.

Wie die „Westdeutsche Zeitung“ schreibt wurde der junge Mann am Donnerstag in Köln festgenommen. Seitdem befand er sich in der JVA Wuppertal-Ronsdorf.

Unmittelbar eingeleitete Widerbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.

Die Hintergründe für den Suizid sind unklar. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt.

Die JVA Ronsdorf

Die JVA Ronsdorf war 2011 eröffnet worden. Die Anstalt sollte den Neubeginn im Jugendstrafvollzug symbolisieren. Der Foltermord an dem Jugendlichen Hermann H. im Jahr 2006 hatte ein Schlaglicht auf die Missstände in den Jugendgefängnissen von NRW geworfen.

Der erhoffte Neustart in Ronsdorf wurde allerdings immer wieder durch Berichte über Zwischenfälle überschattet.

(mt)

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