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Geheime Trauerfeier in Düsseldorf Exklusiver Kreis verabschiedet sich von Mario Ohoven

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Ministerpräsident Armin Laschet ließ es sich nicht nehmen, sich von Mario Ohoven zu verabschieden.

Düsseldorf – Es war ein kleiner, aber sehr exklusiver Kreis, der sich zur geheimen Trauerfeier in Gerresheim traf. Rund 70 Trauergäste kamen, um sich in der Basilika St. Margareta in aller Stille von Mario Ohoven zu verabschieden, der am 31. Oktober bei einem Autounfall auf der A44 im Alter von 74 Jahren verstorben war.

„In tiefster Trauer um meinen über alles geliebten Ehemann“. So hatte Ute-Henriette Ohoven in der Traueranzeige die Verzweiflung über den plötzlichen Tod Mario Ohovens zum Ausdruck gebracht. Wie sehr sie der Verlust schmerzt, wurde nun mehr als deutlich.

Trauerfeier Mario Ohoven: Sicherheitsleute inspizieren die Basilika

Es musste eine kleine Zeremonie geben. Eine, in die nur der engste Kreis eingeweiht und eingeladen war. Mehr hätte die trauernde Witwe wohl auf keinen Fall ertragen.

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Ute-Henriette Ohoven  mit ihren Töchtern Claudia Jerger und Chiara (v. r.)Fotos: Anke Hess.e

Bereits am Donnerstagmorgen inspizierten mehrere Sicherheitsleute und Personenschützer die Basilika und den Gerricusplatz. Niemand bemerkte, wie ein dunkler Leichenwagen den Sarg des verstorbenen Mittelstandspräsidenten brachte, und wie dieser in die Kirche getragen wurde.

Erst als immer mehr Lieferwagen ein wahres Blumenmeer vorfuhren, wurden die Gerresheimer stutzig. Um welche Veranstaltung es sich hier handelte, wusste dennoch niemand.

„Printen-König“ erweist Mario Ohoven letzte Ehre

Erst um 12.30 Uhr trafen schließlich die ersten Trauergäste ein: „Printen-König“ Hermann Bühlbecker kam aus Aachen, um sich von seinem langjährigen Weggefährten zu verabschieden.  Wenig  später traf  der Düsseldorfer Geschäftsmann und Luftfrachtspediteur Herbie Göritz ein, unter seinem Markenzeichen, dem schwarzen Hut, trug er einen ebenso pechschwarzen Anzug zum Zeichen seiner Trauer.

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Kam im samtenen Trauermantel:  Hermann Bühlbecker.

Auch der ansonsten gut gelaunte Künstler Leon Löwentraut erschien mit versteinerter Miene. Er kennt Familie Ohoven gut. Löwentraut hat die Bilder  der Kampagne „#Art4GlobalGoals“ gemalt, die die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen präsentieren. Es ist ein Projekt von ihm, der Galerie Geuer & Geuer, der von Ute Ohoven gegründeten „You Stiftung“ und der Unesco.

Familie um Ute-Henriette Ohoven in Trauer aufgelöst

Noch am Eingang sprach er der Familie Ohoven schließlich sein tiefstes Beileid aus. Ute-Henriette Ohoven betrat, begleitet von Tochter Chiara, Sohn Michael und Tochter Claudia Jerger, um 12.50 Uhr die Basilika. Ihnen allen war die  grenzenlose Trauer der letzten Tage anzusehen.

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Auch Leon Löwentraut, Shooting-Star der Kunstszene, war die Fassungslosigkeit über Ohovens Tod anzusehen.

Kurz bevor die Kirchenpforten zum Beginn der Trauerfeier schlossen, bei der Pfarrer Michael Dederichs die bewegende Predigt hielt, fuhren dann noch Regierungsfahrzeuge vor St. Margareta vor.

Ministerpräsident Armin Laschet wollte es sich nicht nehmen lassen, Mario Ohoven Adieu zu sagen, übermittelte  der Familie sein herzlichstes und  aufrichtigstes Beileid. Ein weiterer Beweis dafür, welch große  gesellschaftliche Rolle der verstorbene Mittelstandspräsident spielte.

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