Brand in Düsseldorf Feuerwehr rettet in der Altstadt vier Menschen aus dem Rauch

Feuerwehr Rauch

Die Düsseldorfer Feuerwehr musste nach einem Brand in der Altstadt vier Hausbewohner befreien. Das Symbolfoto zeigt einen Einsatz der Brandbekämpfer in Düsseldorf im März 2020.

Düsseldorf  – „Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude in der Altstadt". Wegen dieser Alarmmeldung kam es am Mittwochmorgen (8. Juli) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Düsseldorfer Altstadt.

Düsseldorf: Vier Menschen durch Rauch in Lebensgefahr

Umgeben von Rauch und Brandgeruch konnten die Bewohner des Hausesnur an eines denken: Raus hier! Aber was ist, wenn der einzige Fluchtweg durch das Feuer und den Rauch abgeschnitten ist? Vier Menschen aus dem Wohnhaus befanden sich genau in dieser Lage.

Als die ersten Einheiten der Feuerwehr, die am Ende mit 43 Einsatzkräfte vor Ort waren, wenige Minuten später eintrafen, drang der dichte Qualm bereits aus dem Gebäude. Drei Bewohner machten sich da schon an einem Fenster bemerkbar, nachdem der Rauch aus dem Keller sich vom Treppenhaus aus auf die Wohnungen im gesamten Gebäude ausgebreitet hatte. Da jegliche Fluchwege abgeschnitten waren, befanden sich die Menschen in akuter Gefahr.

Düsseldorf: Dramatische Rettungsaktion der Feuerwehr

Der Einsatzleiter ordnete an, über zwei Drehleitern jeweils einen Menschen aus dem dritten und dem vierten Stock zu retten. Zeitgleich gelang es der Feuerwehr, einen Mann aus dem ersten Stock über eine tragbare Leiter in Sicherheit zu bringen.

Auf der Rückseite des Hauses wurden die Rettungskräfte dann noch auf eine Frau im komplett verrauchten Dachgeschoss aufmerksam. Ein Atemschutztrupp konnte sie gerade noch rechtzeitig mit einer Fluchthaube retten. Danach wurden sie und die drei anderen Opfer durch einen Notarzt sofort medizinisch erstversorgt. Drei der Geretteten mussten anschließend zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. 

Düsseldorf: Der Schaden ist enorm – wer oder was hat das Feuer ausgelöst?

Der Brand im Keller des Wohngebäudes konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da große Teile des Hauses stark beschädigt wurden, wurde das Gebäude von der Strom- und Wasserversorgung getrennt.

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Das Haus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnba und die Mieter kommen solange bei Freunden und Bekannten unter. Es gibt bisher weder Informationen über die genau Höhe des Sachschadens, noch zur Brandursache. Die Kriminalpoilzei hat die Ermittlungen jedoch bereits aufgenommen. (jem)

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