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Geniale Idee aus Düsseldorf Corona-Schutz: Spielzeugauto nimmt Aufträge entgegen

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Der Copyshop in Benrath hat einen kleinen Truck als Helfer in der Corona-Krise.

Düsseldorf – Zwei Meter Mindestabstand, so viel empfiehlt die Bundesregierung im täglichen Umgang in Zeiten der Corona-Pandemie.

Andrea (56) und Andreas (55) Bettels aus Benrath nehmen es mit dem Abstand dieser Tage ganz genau. Das Ehepaar betreibt einen kleinen Computer- und Copy-Shop und hat trotz Corona geöffnet. 

„Viele Jugendliche haben Probleme mit ihren Laptops, mit denen sie jetzt ihre Schulaufgaben machen müssen“, sagen sie.

Düsseldorfer Copy-Shop-Besitzer werden kreativ

Und auch die Arbeit von zu Hause aus, aus dem Home-Office,  kann schon mal für elektronische Schwierigkeiten sorgen. Um die Bestellungen ihrer Kunden auch weiterhin entgegen nehmen zu können, wurden die Benrather jetzt kreativ.

Mit ihrem „Drive-Out-Service“ kommen die Bettels ganz nah an ihre Kunden ran und verzichten dabei trotzdem auf menschlichen Körperkontakt.

Hier lesen Sie mehr: Schaustellerverband Düsseldorf - In Corona-Krise: „Wir bieten unsere Hilfe an“

Statt die Bestellungen nämlich wie gewohnt selbst entgegen zu nehmen, fährt jetzt ein elektronisches Spielzeugauto zu den Kunden raus.

Düsseldorf: Aufträge fahren auf Spielzeug-Monstertruck ins Geschäft

„Wir haben das Modell Monster Truck genommen. Laut Packungshinweis können damit 1,5 Kilogramm transportiert werden“, erklärt Andreas Bettels. Auf einer eigens montierten Ladefläche können jetzt kleinere Aufträge direkt in den Laden gefahren werden.

„Wir haben mit Klettband eine Plastikkiste auf dem Auto montiert. Über unseren kleinen Buggy ist es uns jetzt möglich, direkt vor die Tür zu fahren“, sagt Andrea Bettels. Dann fügt sie hinzu: „Und alle haben was zu lachen.“ 

Das kontaktlose Angebot kommt bei ihrer Kundschaft gut an, wie das Ehepaar erzählt: „Die Kunden freuen sich.“

Düsseldorfer Computer- und Copy-Shop: Kontaktloser Service zuvor mit Stuhl

Bevor die beiden den „Drive-Out-Service“ für sich entdeckt haben, diente ein Stuhl als Abstandhalter. Den hatten die beiden in dem Flur, der zu ihrem Laden führt, positioniert.

„Die Kunden haben ihre Geräte in eine Pappschachtel auf dem Stuhl abgelegt, sich dann entfernt und wir konnten die Bestellungen entgegennehmen“, erklärt Andreas. Heute nutzen die Bettels den Stuhl nur noch für schwerere Aufträge, die ihre elektrische Hilfskraft nicht annehmen kann.

Damit der mobile Helfer auch pünktlich vors Haus rollt, erfolgt der Hol-und-Bring-Dienst erst nach telefonischer Absprache. Die Telefonnummer ist am Hauseingang und am Schaufenster zu sehen. „Ich denke, dass man gerade in diesen schweren Zeiten ein bisschen Fröhlichkeit zeigen muss“, sagt Andrea.