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Absage fix Düsseldorfer Ersatz-Rosenmontagszug im Mai findet nicht statt

Eine Düsseldorfer Karnevalistin lächelt in die Kamera.

Der Düsseldorfer Ersatz-Rosenmontagszug, der eigentlich im Mai stattfinden sollte, wurde abgesagt. Das Foto wurde am 24. Februar 2020 aufgenommen.

Nun ist es fix: Der Düsseldorfer Ersatz-Rosenmontagzug, der eigentlich im Mai stattfinden sollte, wurde am Dienstag abgesagt.

Die Düsseldorfer Karnevalisten ziehen die Reißleine: Der wegen der Corona-Pandemie auf Ende Mai verschobene Rosenmontagszug wird endgültig abgesagt. Grund ist der Krieg in der Ukraine.

Wie der Dachverband Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) am Dienstag (5. April 2022)  mitteilte, wolle man wegen des Leids „für Millionen Menschen“ auf den Brauchtumszug am 29. Mai zu verzichten.

Düsseldorf: Rosenmontagszug abgesagt – Demo wie in Köln ausgeschlossen

Am Vorabend hatten sich die Präsidenten der angeschlossenen Vereine laut Mitteilung einstimmig für die Absage entschieden. CC-Präsident Michael Laumen habe betont, dass niemand bei der Terminfestlegung des Zuges mit einem Krieg in der Ukraine gerechnet habe.

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Als weiteres Kriterium nannte Laumen die kürzlich erfolgte Absage des WDR, den Umzug live zu übertragen. Damit gehen den Karnevalisten hohe Einnahmen verloren. Auch die Stadtspitze habe „Bedenken gegen die Durchführung der Veranstaltung geäußert.“ Abgelehnt wurde von der Runde laut CC die Durchführung eines Demonstrationszuges, wie es ihn am Rosenmontag in Köln gegeben hatte.

Im Hinblick auf die kommende Session bekräftigte der CC-Präsident, dass sich das CC nicht mehr automatisch von externen Empfehlungen leiten lassen werde. Laumen: „Wir werden die Gegebenheiten künftig eigenständig bewerten und nur solche Veranstaltungen absagen oder verschieben, deren Durchführung vom Gesetzgeber verboten ist. Das sind wir unseren Vereinen und der Bevölkerung schuldig.“(nb/dpa)

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