„Will keine Angst mehr haben" Rührende Weihnachtspost erreicht Christkind in NRW

Die Darstellerin des Christkindes (M) nimmt Wunschzettel von Kindern entgegen

Eröffnung der Christkindpostfiliale in Engelskirchen: Seit Freitag (12. November) werden dort wieder Briefe beantwortet.

Das Christkind-Postamt in Engelskirchen hat wieder geöffnet. Dort flattern wirklich rührende Briefe und Wünsche von Kindern in aller Welt zu Weihnachten hinein.

Engelskirchen. Ist das süß! Der Zauber vom Christkind ist nach wie vor ungebrochen unter den Kindern. In diesen Tagen öffnet das Christkind-Postamt in Engelskirchen vor den Toren Kölns wieder seine Pforten. Auch in diesem Jahr steht das Christkind vor vielen schwierigen Fragen und versucht, Briefe aus aller Welt zu beantworten.

Sie stapeln sich wieder im beschaulichen Engelskirchen: Briefe von Kindern aus allen Teilen der Welt mit Fragen an das Christkind – und natürlich Wunschzetteln. Vom Rennauto über die Spielkonsole bis hin zur Meerjungfrau ist alles dabei, was das Kinderherz begehrt.

Auf dem Wunschzettel eines Kindes steht «Mein größter Wunsch ist, dass Corona nicht mehr da ist...»

Rührende Post: Ein Kind wünscht sich, dass Corona zu Weihnachten nicht mehr da ist.

Aber auf dem Postamt hat man festgestellt: Die Pänz sind richtig gut informiert – und auch Corona spielt auch Weihnachten 2021 immer noch eine große Rolle. „Bist du mit Sternenstaub geimpft?“, will ein Mädchen wissen. Oder: „Gibt es bei Deinen Geschenken Lieferengpässe?“

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Christkind Engelskirchen: Corona weiterhin Thema bei Kindern

Rührende Geschichten und Fragen, die in den kommenden Wochen alle beantwortet werden müssen. Es sind Geschichten, die richtig zu Herzen gehen, wie Britta Töllner weiß: „Es ist erstaunlich, wie viel die Kinder zuhause mitkriegen“, sagt die Sprecherin der Deutschen Post. „In vielen Briefen wünschen sie sich, dass Corona bald vorbei ist.“

Wie die sechsjährige Lisa: „Ich wünsche mir, dass ich keine Angst mehr habe. Mir macht Corona Angst.“ Andere Kinder wiederum berichten von ihren Erlebnissen während des vergangenen Jahres. „Oft habe ich meinen Bruder unterstützt und mit ihm gespielt, wenn man sich nicht mit anderen Kindern treffen durfte“, schreibt ein Kind.

Insgesamt 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bis Weihnachten damit beschäftigt, die rührenden Zuschriften auch rechtzeitig zum Fest zu beantworten. Alle Kinder, die bis zum 20. Dezember ihren Brief geschickt haben, sollen auch eine Antwort erhalten. Über 150.000 Briefe aus 40 Ländern waren das alleine im vergangenen Jahr.

Wer noch schreiben will: Die Adresse lautet: An das Christkind, 51777 Engelskirchen. Allerdings sollten die Kinder ihre Absender nicht vergessen. Sonst könnte es sein, dass man vergeblich auf eine Antwort im Briefkasten wartet. (mit dpa) 

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