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Tierheim Troisdorf Süße Huskys suchen liebevolles Zuhause

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Die hübsche „Laika“ gehört zu den zehn Huskys, die derzeit im Tierheim Troisdorf untergebracht sind. Für sie gibt es bereits erste Interessenten, doch so geht es nicht allen Tieren.

Troisdorf – Ein Alltag ohne Überraschungen: im Tierheim in Troisdorf eher eine Ausnahme. Oft warten unerwartete Gäste und Notfälle, die betreut werden wollen. Als vor drei Wochen aber gleich zehn Huskys auf einmal aufgenommen wurden, kamen auch die erfahrenen Tierpfleger und freiwilligen Helfer an ihre Grenzen.

Nachdem die Tiere aus schlechter Haltung befreit und anfangs entsprechend intensiv betreut werden mussten, läuft die Suche nach neuen Haltern inzwischen auf Hochtouren.

Zehn Huskys aus dem Tierheim Troisdorf suchen noch nach dem richtigen Halter

Nach mehreren Wochen im Tierheim haben sich die zehn Neuzugänge an ihre Umgebung gewöhnt, sie dürfen regelmäßig mit Unterstützern des Tierheims Gassi gehen und sind inzwischen auch mit den Mitarbeitern bestens vertraut.

„Jim ist immer ein bisschen nervös, wenn er rauskommt“, berichtet die Vorsitzende Helga Berben, als es für den schneeweißen Husky zur Gassirunde geht. Voller Vorfreude springt er immer wieder hoch und schaut sich neugierig um. „Der ist ganz interessiert und möchte zu jedem Hund“, ergänzt eine Mitarbeiterin.

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Auch „Jim“ gehört zu den zehn Huskys, die derzeit im Tierheim Troisdorf untergebracht sind und neue Abnehmer suchen.

Deutlich zurückhaltender ist die hübsche Husky-Mix-Dame „Laika“ mit dunklem Fell und strahlenden, eisblauen Augen. Doch gerade bei Huskys kann der putzige Eindruck täuschen: Sie jagen von Natur aus gerne, brauchen daher viel Platz und sind nicht für jeden Haushalt geeignet. Bei Katzen oder kleinen Kindern wird es beispielsweise schwer.

Neue Besitzer müssen Huskys aus Tierheim Troisdorf in Ruhe kennenlernen

Erste ernsthafte Bewerber und auch ein leicht erhöhtes Besucheraufkommen gibt es zwar, aber trotz der Medienberichte „setzt hier jetzt kein Boom ein“, wie Berben betont. Wer einmal vor Ort ist, kann das nur schwer nachvollziehen.

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Allerdings seien eben auch mehrere Tiere darunter, die besonderer Pflege und Aufmerksamkeit bedürfen. „Da ist Jim dabei der Krebs hatte, Don hat nur drei Beine, auch Collin hat ein Beinproblem“, zählt Berben auf.

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Mit seinen drei Beinen ist „Don“ zwar eingeschränkt, der Husky weiß sich aber dennoch gut zu bewegen.

Ohnehin habe aber jeder Hund, der im Tierheim untergebracht ist, seine ganz eigene Vorgeschichte: „Es muss einfach stimmen.“

Dabei ist es wichtig, dass sich Tiere und potenzielle Halter im Tierheim oder bei gemeinsamen Spaziergängen erst einmal kennenlernen. Wenn beim Beschnuppern alles passt, können die Hunde im Rahmen der Kennenlernphase tagsüber auch in ihr mögliches neues Zuhause.

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Einfach im Tierheim vorbeischauen und den Hund der Wahl mitnehmen, ist logischerweise nicht möglich, in erster Linie zum Schutz der Tiere.

Tierheim Troisdorf hofft auf schnelle Vermittlung der zehn Huskys

Es sei immer wieder schade, wenn Tiere lange im Tierheim bleiben müssten, weil sie keinen Abnehmer finden, bedauert Berben. Mit gerade einmal drei Wochen gehören die Huskys noch zu den Neuankömmlingen unter den rund 40 Hunden. Berben hofft dennoch, dass sich der Kontakt zu den ersten Interessenten intensiviert und sich das Husky-Rudel in Troisdorf kontinuierlich verkleinert.

Auch wenn die Tiere schnell zu einem liebgewonnenen Teil des Alltags werden, macht die Aussicht auf ein gemütliches „Für-immer-Körbchen“ den Abschied ein gutes Stück leichter.

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