Abo

Großeinsatz in Bonn-BeuelFeuer in Kaffeerösterei – Zwei Feuerwehrleute verletzt

Blaulichter leuchten hinter einem Absperrband der Polizei. (Symbolbild)

Rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren in Bonn-Beuel im Einsatz. (Symbolbild)

Feuer-Alarm in Bonn: Eine brennende Umluftanlage einer Rösterei in Beuel hat einen Großeinsatz ausgelöst. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt.

In einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb im Bonner Stadtteil Beuel ist am Dienstagmittag (27. August 2025) ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden die ersten Einsatzkräfte um 11.18 Uhr alarmiert, nachdem eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Schon auf der Anfahrt sei eine Rauchentwicklung sichtbar gewesen, woraufhin die Alarmstufe um 11.20 Uhr erhöht wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sich bereits alle Betriebsangehörigen ins Freie begeben.

Feuer auf Dach von Rösterei in Bonn-Beuel ausgebrochen

Den Angaben zufolge brannte es auf dem Dach des Gebäudes im Bereich der Umluftanlage der betriebseigenen Rösterei. Das Feuer habe für eine starke Rauchentwicklung gesorgt. Anwohner und Anwohnerinnen seien durch das Ordnungsamt informiert und gebeten worden, die Fenster zu schließen.

Die Löscharbeiten gestalteten sich laut Feuerwehr aufgrund der hohen Temperaturen und des schwülen Wetters als sehr personalintensiv. Die Alarmstufe sei deshalb um 12.04 Uhr erneut erhöht worden, um ausreichend Atemschutzgeräteträger und Atemschutzgeräteträgerinnen vor Ort zu haben. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte im Einsatz.

Zwei Feuerwehrmänner bei Einsatz in Bonn verletzt

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand sowohl vom Inneren des Gebäudes als auch von außen mit zwei Drehleitern. Um ins Innere der Rohre der Umluftanlage zu gelangen, mussten diese gewaltsam geöffnet werden. Zwei Drohnen lieferten der Einsatzleitung Bilder aus der Luft.

Im Verlauf des Einsatzes erlitten zwei Feuerwehrangehörige Kreislaufprobleme und mussten vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten am späten Nachmittag (Stand 16.30 Uhr) noch an. (red)