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3000 Schüler in Bonn unterwegs Corona-Alarm in Bussen und Bahnen – das tun die SWB

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Eine überfüllte Bahn: Vor solch einem Szenarion fürchten sich in der Corona-Krise viele.

Bonn – Es ist das Horror-Szenario für jeden Bus- oder Bahnkunden: Eine Horde Schüler stürmt rein, knubbelt sich, es wird geschrieen und geschubst. Schon in „normalen“ Zeiten ein Moment, in dem man gute Nerven braucht.

Was aber passiert jetzt in Corona-Zeiten? Ab Donnerstag werden 35 Bonner Schulen wieder für rund 3000 Schüler der Abschlussklassen geöffnet. Ab 4. Mai drücken dann auch die Viertklässler wieder die Schulbank. 

Die Bonner Stadtwerke haben schon reagiert, werden ab Donnerstag wieder nach dem Regelfahrplan unterwegs sein. Doch Pressechef Jürgen Winterwerp stellt klar: „Wir wissen alle nicht, was dann passiert. Es kann die Situation geben, dass in den morgendlichen Spitzen der 1,50-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.“

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Corona-Alarm: Erschreckende Berechnungen für Bus und Bahn

Es gebe sogar Berechnungen, dass im ÖPNV das Angebot um ein Fünf- bis Sechsfaches erhöht werden müsste, um grundsätzlich den geforderten Abstand zwischen zwei Personen einzuhalten.

Deshalb setzt das Bonner Verkehrsunternehmen jetzt auf eine Kampagne. Per Aufkleber und auf Bildschirmen wird an die SWB-Kunden appelliert, Schutzmasken zu tragen und den nötigen Abstand einzuhalten. Winterwerp: „Wir können ja auch noch nicht absehen, wie viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen oder wie viele Schüler das Rad nutzen.“

Corona-Alarm: Bitte Mund- und Nasenschutz benutzen

Bei kniffligen Situationen in Bussen oder Bahnen hoffen die SWB, dass „die Menschen sich selber regulieren, heißt sich verteilen“. Der SWB-Sprecher: „Die Fahrer werden auch persönlich Danke sagen, wenn unsere Kunden sich und andere mit einem Mund- und Nasenschutz schützen.“ Winterwerp betont, dass der Corona-Schutz in Bussen und Bahnen nur funktioniert, wenn wirklich alle mitmachen. 

Der SWB-Halt auf Wunsch – so funktioniert es (hier lesen Sie mehr)

Anja Wenmakers, Geschäftsführerin von SWB Bus und Bahn, betont: „Wir beobachten die neue Situation, wo zusätzliche Fahrten benötigt werden, wird möglichst punktuell und situativ flexibel gehandelt.“ Wenmakers empfiehlt SWB-Kunden mit flexibler Arbeitszeit so zu starten, dass vor allem die Anfahrt sich nicht mit dem Berufsverkehr überlagert. 

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