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Bonn im DauereinsatzBrände, Unfälle und Notfälle im U-Bahn-Tunnel

Ein Fahrzeug der Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild).

Feuerwehr und Rettungsdienst waren bei mehreren Einsätzen in Bonn gefordert (Symbolbild).

Vier Großeinsätze gleichzeitig: Die Bonner Feuerwehr war am Sonntagabend bei Bränden und Unfällen gefordert.

Der Sonntagabend (23. November 2025) hatte es für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Bonn in sich. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Einsatzkräfte zu vier verschiedenen, anspruchsvollen Einsätzen ausrücken: Ein medizinischer Notfall im U-Bahn-Tunnel, eine brennende Gartenlaube, mehrere Unfälle auf der Autobahn und ein Feuer in einem Schulzentrum.

Notfall im U-Bahn-Tunnel legt Bahnverkehr lahm

Um 18.49 Uhr ging der erste Alarm ein: Eine Person benötigte im U-Bahn-Tunnel am Hauptbahnhof dringend medizinische Hilfe. Der Bahnbetrieb wurde sofort gestoppt, wodurch eine Stadtbahn zwischen Hauptbahnhof und Universität/Markt stecken blieb. In der Bahn erlitt ein weiterer Fahrgast ebenfalls einen medizinischen Notfall. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt. Der Einsatz im Tunnel war gegen 20.30 Uhr beendet.

Gartenlaube und Schule stehen in Flammen

Fast zeitgleich, um 19.30 Uhr, wurde im Auerbergweg eine brennende Gartenlaube gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand diese bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten zogen sich bis 21.30 Uhr hin. Um 20.25 Uhr folgte der nächste Brandalarm: Im Schulzentrum Hardtberg brannte es im Flur eines Gebäudes. Zwar war das Feuer schnell gelöscht, doch durch Ruß und Rauch wurden der Flur und angrenzende Klassenräume stark beschädigt und sind vorerst unbenutzbar.

Mehrere Unfälle auf der A565

Gegen 20.10 Uhr krachte es dann auf der A565. Bei einem Auffahrunfall und einem Alleinunfall an der Anschlussstelle Hardtberg wurden insgesamt zehn Personen leicht- bis mittelschwer verletzt. Glücklicherweise musste nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst niemand ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstellen ab.

An den verschiedenen Einsätzen waren rund 100 Einsatzkräfte aller Feuer- und Rettungswachen sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Duisdorf, Mitte, Buschdorf, Rheindorf, Holzlar, Holtorf und Bad Godesberg beteiligt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.