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51,94 Prozent dagegen Bürgerentscheid: Bonner Wasserlandbad wird nicht gebaut!

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Die Mehrheit hat entschieden: Das Wasserlandbad in Dottendorf wird nicht gebaut.

Bonn – Am Samstag um 14:28 Uhr war es soweit: Die Stimmen im Bürgerentscheid zum geplanten Schwimmbadbau waren ausgezählt. Ergebnis: Das Wasserlandbad in Dottendorf wird nicht gebaut. Beim zweiten Bürgerentscheid der Bonner Geschichte sagten 51,94 Prozent Nein zum 60-Millionen-Projekt.

Ausgerechnet auf die Stimmen auf Dottendorf musste bis zum Schluss gewartet werden. Doch die 68,6 Prozent, die dort für das neue Schwimmbad stimmten, konnten das sich schon früh abzeichnende Ergebnis auch nicht mehr groß verändern. 

Demokratische Entscheidung

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan, ein Befürworter des Neubaus, kommentierte gefasst: „Das ist eine Entscheidung, mit der wir jetzt umzugehen haben.“ Und diese Entscheidung sei demokratisch und mehrheitlich. Auch wenn er persönlich natürlich enttäuscht sei.

Bonn_Beueler_Bütt

Der Stadtrat muss jetzt entscheiden, ob die Beueler Bütt wie geplant saniert wird.

Was bedeutet das jetzt für die Bonner Bäderlandschaft? Alles muss komplett neu „sortiert“ werden. Oder wie Sridharan sagt: „Es steht wieder alles auf Null.“ Zwar gibt es einen Ratsbeschluss, das Hardtbergbad und die Beueler Bütt für 26 Millionen Euro zu sanieren. Der war aber an den Neubau in Dottendorf gekoppelt. Der Stadtrat muss also am 27. September darüber noch mal debattieren. Weitere offene Fragen: Was wird aus dem Frankenbad, das eigentlich eine andere Funktion bekommen sollte? Was wird aus dem per Bürgerentscheid geschlossenen Kurfürstenbad in Bad Godesberg? Politiker plädieren nach dem Bürgerentscheid zum Beispiel für einen Neubau.

Bonn_OB_ Bürgerentscheid

Er sei persönlich natürlich enttäuscht von dem Aus fürs Wasserlandbad, meinte Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Zwei Bäder sollen saniert werden

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan jedenfalls geht davon aus, dass die Bäder auf der schäl Sick und in Hardtberg wieder auf Vordermann gebracht werden.

„Ich plädiere dafür, das Hardtbergbad und die Beueler Bütt nun zügig zu sanieren und in die Überlegungen einzubeziehen, wie wir diese Bäder für Menschen mit Behinderungen zugänglich machen können."

Für die Planungen in Sachen Wasserlandbad muss die Stadt Bonn den Stadtwerken Bonn (SWB) jetzt wie vertraglich vereinbart die Kosten erstatten (hier lesen Sie mehr dazu).

Macht 6,7 Millionen Euro. Für Die SWB ist „das Kapitel Wasserlandbad“ mit dem Bürgerentscheid geschlossen.

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