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Verdächtiges Paket an Poststelle Bochum: Gefahrenstoffeinsatz hält Feuerwehr in Atem

Ein Mitarbeiter der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) in einem Bombenschutzanzug.

In Bochum hat es am 12. Juli 2021 einen vorsorglichen Gefahrenstoffeinsatz wegen eines verdächtigen Pakets gegeben. Das Symbolfoto zeigt einen Mitarbeiter der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) bei der Untersuchung eines Pakets in einem Bombenschutzanzug.

Auf einer Poststelle in Bochum wurde ein verdächtiges Paket gefunden. Die Feuerwehr untersuchte das Paket mit äußerster Vorsicht. 

Bochum. In einer Poststelle in Bochum-Wiemelhausen wartete seit mehreren Tagen ein Paket auf seinen Abholer. Das Paket, das aufgrund mehrerer Indizien von der Polizei als verdächtig eingestuft wurde, hätte möglicherweise gefährliche Substanzen enthalten können, weshalb die Feuerwehr Bochum gegen 16.45 Uhr zur Amtshilfe hinzugezogen wurde.

Bochum: Gebäude wurde evakuiert

Nach anfänglichen Erkundungs- sowie Evakuierungsmaßnahmen im betroffenen Gebäude, ging ein Trupp der Feuerwehr unter luft- und flüssigkeitsdichten Chemikalienschutzanzügen vor, um Gefahrstoffmessungen durchzuführen und das Paket letztendlich zu öffnen.

Hierbei stellte sich heraus, dass es mit Hausmüll und Essensreste gefüllt war, die den von außen wahrnehmbaren Geruch, Fliegenbefall und teilweise austretende Brösel zur Folge hatten.

Der personal- und materialintensive Einsatz, der für die Sicherheit der vorgehenden Kräfte erforderlich ist, konnte gegen 20.00 Uhr beendet werden. Die Feuerwehr Bochum war mit dem Einsatzleitdienst, der Feuerwache Mitte, der Logistik der Feuerwache Werne sowie der Löscheinheiten Bochum-Mitte, Brandwacht und Querenburg mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort. (dpa)

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