Eifel-Drama Achtjähriges Kind stirbt nach Autorennen – Urteil gefallen

Zwei vollkommen zerstörte Autos liegen nach einem Unfall am Rand der Landstraße L12 zwischen Roetgen und Simmerath in der Eifel. Vier Personen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, davon starb ein Kind später im Krankenhaus.

Zwei vollkommen zerstörte Autos liegen nach einem Unfall am Rand der Landstraße L12 zwischen Roetgen und Simmerath in der Eifel. Vier Personen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, davon starb ein Kind später im Krankenhaus.

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos in der Eifel wurde ein Kind getötet. Der Unfallverursacher soll sich zuvor mit einem anderen Fahrer ein Rennen geliefert haben.

Das Drama passierte auf der Landstraße L12 zwischen Roetgen und Simmerath: Bei einem illegalen Autorennen in der Eifel kam ein achtjähriges Mädchen ums Leben.

Jetzt stand der Prozess an – vor dem Aachener Landgericht. Die beiden Angeklagten wurden am Donnerstag (9. Juni 2022) zu Jugendstrafen verurteilt.

Achtjähriges Mädchen bei illegalem Autorennen in der Eifel getötet

Ein 20-Jähriger erhielt eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten, ein 21-Jähriger von drei Jahren und sechs Monaten wegen der Teilnahme an einem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die beiden Angeklagten im August 2020 über eine Landstraße in der Eifel gerast waren. Der Wagen des 20-Jährigen war beim Überholen in einer Kurve frontal mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Das darin sitzende achtjährige Mädchen wurde getötet, Fahrer und Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf jeweils fünf Jahre Jugendstrafe plädiert hatte. (dpa)

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