Zeichnungen des Diktators Hitlers selbstgemalte Lieblingsbilder unter dem Hammer

Hitlers Lieblingsgemälde zeigt die Feldherrnhalle in München. Hier zettelte er zusammen mit seinen Anhängern am 9. November 1923 den so genannten Hitler-Ludendorff-Putsch an.

Hitlers Lieblingsgemälde zeigt die Feldherrnhalle in München. Hier zettelte er zusammen mit seinen Anhängern am 9. November 1923 den so genannten Hitler-Ludendorff-Putsch an.

Er hat Millionen Menschen in den Tod geschickt – als junger Künstler malte er am liebsten friedliche Landschaften.

Adolf Hitlers Lieblingsgemälde soll bei einer Auktion jetzt 9400 Euro einbringen. Zusammen mit sieben weiteren Bildern (insgesamt sechs Arbeiten von Hitler selbst und zwei Aquarellen) kommt die Kunstsammlung des deutschen Diktators im britischen Auktionshaus Mullocks unter den Hammer.

Das besagte Gemälde zeigt die Feldherrnhalle in München. Hier zettelte Hitler zusammen mit seinen Anhängern am Morgen des 09. November 1923 den so genannten Hitler-Ludendorff-Putsch an. Er wurde blutig niedergeschlagen und seine Drahtzieher wanderten seinerzeit ins Gefängnis. Zehn Jahre später deklarierte Hitler dann das Gebäude zum besonderen Ort der NS-Propaganda.

Richard Westwood-Brookes, Experte für historische Dokumente des Auktionshauses, weiß um die Besonderheit des Bildes: „Es war Hitlers Lieblingsgemälde und ganzer Stolz seiner Kunstsammlung. Er hat es sehr geschätzt. Die Feldherrnhalle war von besonderer Bedeutung für Hitler, da er hier seinen ersten großen Schritt zur Machtergreifung unternommen hatte.“

„Auch wenn er damals scheiterte, sah er später immer wieder gerne das Bild, um sich daran zu erinnern, welche Kämpfe er bereits gefochten hatte, um dahin zu gelangen, wo er schließlich war.“

Kaum zu glauben: Hitler war ein echter Büchernarr. Er besaß über 16.000 Bücher, die er in drei Privatbibliotheken aufbewahrte.

Hitler hatte eine Sehschwäche, wollte aber öffentlich nie dazu stehen. Weil er zu eitel war, eine Brille zu tragen, mussten in allen Zimmern der Reichskanzlei Lesebrillen ausliegen.

Angeblich war Hitler Vegetarier... aus Achtung vor den Tieren. Den Menschen war der Diktator dagegen nicht so zugeneigt.

Noch krasser: Hitler soll verboten haben, dass in seinen Zimmern Schnittblumen aufgestellt werden. Grund: Er wollte „nichts Totes“ um sich haben.

Vor seiner Machtergreifung operierte Nazi-Führer Hitler oftmals unter dem Pseudonym „Wolf“. Danach ist auch die „Wolfsschanze“, das bekannteste Nazi-Hauptquartier in Rastenburg, benannt.

Adolf Hitler war ein großer Fan von Disney. So ist überliefert, dass der grausame Diktator unter anderem gerne „Schneewittchen“ gesehen hat. Angeblich soll Hitler auch selber gerne die Disney-Zwerge gemalt haben.

Hitler bewunderte bekanntermaßen nicht nur die Kunst, sondern griff auch gerne einmal selbst zum Pinsel. Die Akademie der Künste in Wien lehnte ihn als jungen Mann jedoch zwei Mal ab: „Hitler ging damals davon aus, dass er der größte Künstler war, der jemals gelebt hat. Doch man kritisierte ihn wiederholt vernichtend“, erklärt Westwood-Brookes weiter.

Auch einige seiner eigenen Werke stehen nun zum Verkauf: „Wirklich künstlerisch wertvoll sind sie nicht gerade. Hitler malte das Zentrum Wiens, ein Blumenbouquet, Obst, eine junge Frau und eine Bergkette – Motive, die Menschen wie Du und Ich auch zeichnen würden.“ Dafür nutzte er öfter sein Pseudonym „Wolf“.

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