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Ziemlich umweltschädlich Was Sie beim Online-Shopping beachten sollten

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Online-Shopping ist zwar entspannt, wirkt sich jedoch negativ auf die Umwelt aus.

Köln – Einfach, entspannt und bequem – Onlineshopping. Was für uns mit wenig Aufwand verbunden ist, stellt für die Umwelt eine riesige Belastung dar. Es werden nicht nur unzählige Pakete bestellt, sondern deutschlandweit auch jedes sechste Paket zurückgeschickt – das sind jährlich fast 500 Millionen Artikel. Das fand die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg heraus.

Online-Shopping: So viel CO2 kommt zusammen

Denn wenn wir online einkaufen, bleibt es häufig nicht bei einem T-Shirt. Meistens bestellen wir im Online-Kaufrausch gleich mehrere Artikel – in verschiedenen Größen und bei verschiedenen Händlern, um später eine Auswahl zu haben.

Die Fahrerei, die mit dem Transport der Pakete verbunden ist, erzeugt einen enorm hohen CO2-Ausstoß. Pro Paket kommen rund 600 Gramm CO2 zusammen.

Retouren: CO2-Bilanz verdoppelt sich

Doch dabei bleibt es nicht. Ist man zum Lieferzeitpunkt nicht zu Hause, muss der Paketbote manchmal am nächsten Tag nochmal kommen oder die Pakete werden auf Umwegen in einen Paketshop gebracht.

Nachdem man seine Pakete dann unter Umständen mit dem Auto abgeholt hat, werden gleich mehrere Kleidungsstücke wieder zurückgeschickt. Die vielen Rücksendungen der Deutschen wirken sich auf die Umwelt aus.

Um sich die Belastungen besser vor Augen führen zu können: Die Retouren der Deutschen eines Jahres entsprechen etwa einer Umweltbelastung von täglich 2.200 Autofahrten von Hamburg nach Moskau.

Online-Shopping: Liefertermin nicht ändern

Und als wäre das nicht schon genug: Einige Artikel werden nach der Retoure vernichtet, obwohl sie noch nagelneu sind.

Eine positive Nachricht gibt es in diesem Zusammenhang aber: Laut der Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg werden immerhin nur knapp 4 Prozent der Retouren entsorgt oder verschrottet.

Die meisten Rücksendungen werden demnach weiterverkauft: insgesamt 92 Prozent. 

Was man aber auch beachten sollte: Wenn Sie den Liefertermin ändern, führt dies zu weiteren Logistik-Problemen und noch mehr Hin-und-Her-Gefahre.

Lokale Geschäfte statt Online-Händler: umweltfreundliche Lösung

In Zukunft also lieber öfter darüber nachdenken, ob Sie all diese Artikel wirklich brauchen. 

Der große Vorteil an lokalen Geschäften: Sie können etwa Kleidungsstücke vor dem Kauf anprobieren – so muss nichts zurückgeschickt werden. Falls Ihnen zu Hause etwas dann doch nicht mehr so gefällt, können Sie den Artikel zu Fuß zurück ins Geschäft bringen, statt mit dem Auto. Denn auch Parken soll in Zukunft viel teurer werden (hier lesen sie mehr).

Außerdem bekommen Sie das Geld sofort auf die Hand zurück und tun zusätzlich der Umwelt etwas Gutes. (sdm)