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Schluss mit Fast FashionEU-Gesetzesentwurf stellt drastische Forderung

Eine Frau schaut sich Kleidung an einer Stange vor einem Geschäft an, auf einem Schild im Fenster steht "Maske tragen, um andere zu schützen".

Die EU-Kommission hat einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der Fast Fashion schon ab dem Jahr 2030 verbieten könnte. Symbolbild aus Düsseldorf vom 3. April 2022.

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Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine „Sustainable Products Initiative“ (SPI) sowie einen Vorschlag für eine EU-Strategie für nachhaltige Textilien veröffentlicht, der extrem günstige, da unter menschenunwürdigen Bedingungen produzierte, Kleidung schon 2030 verbieten könnte.

Bisher gelten die Ökodesign-Richtlinien, welche Mindestanforderungen an die Herstellung bestimmter Produkte implizieren, für 50 verschiedene Produkte, darunter etwa Glühlampen. Der nun veröffentlichte Gesetzesentwurf soll dies ausweiten und auch andere Nachhaltigkeitskriterien wie Recyclingfähigkeit oder Reparierbarkeit bedenken.

Mehr Textilien sollen zukünftig recycelt werden

Für die Modeindustrie wäre das ein großer Fortschritt: Bisher werden nach Schätzungen nur circa ein Prozent aller Textilien recycelt, bis 2030 soll dieser Anteil etwa durch eine Reduktion synthetischer Fasern deutlich erhöht werden.

Gleichzeitig sollen strengere Produktionsstandards hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Emissionen gelten. Fast Fashion wäre somit nicht länger in der EU zugelassen, wodurch die globalen Produktionsbedingungen im Textilsektor verbessert würden. Über die Entwürfe beraten nun die EU-Mitgliedsstaaten. (gnm)

Die Karte zeigt die Kronendachverluste in der Mittelgebirgsregion Harz – im Zeitraum September 2017 bis September 2024, mit einer räumlichen Auflösung von zehn Metern. Die Farbskala visualisiert den Zeitpunkt des Kronendachverlusts in Monatsschritten von schwarz (September 2017) bis gelb (September 2024). Intakte Waldflächen sind grün dargestellt.

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