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Wo wird nackt gebadet? EXPRESS machte sich auf die Spur der Kölner FKK-Szene

Bikinistreifen gehen für Jana J. (38) gar nicht! Natürliche Bräune holt sich die Badenixe am Escher See.

Bikinistreifen gehen für Jana J. (38) gar nicht! Natürliche Bräune holt sich die Badenixe am Escher See.

Köln  – Die nackten Kanonen von Köln: Wenn das Thermometer jetzt wieder steigt – schon am Samstag sollen wir an der 30-Grad-Marke kratzen – fallen an bestimmten Kölner Schauplätzen reihenweise die Hüllen. EXPRESS machte sich auf die Spur der FKK-Szene.

Klamotten runter – und ab in die Sonne. Ohne Bikini und Badehose in freier Natur , ein Trend, der sich in Köln immer mehr ausbreitet.

„Nackt im Stadtwald oder am Aachener Weiher, dass ist natürlich ein No-Go“, erklärt ein Mitarbeiter des Ordnungsamts. Grundsätzlich aber gilt: FKK ist erlaubt – wenn man sich an uneinsehbare Plätze verzieht. Und davon gibt es einige in und um Köln.

Beliebt ist das Rheinufer. FKKler tummeln sich am Molenkopf in Niehl oder unterhalb der Severinsbrücke auf der rechten Rheinseite. Vom Land aus sind die Nackedeis nicht zu sehen, dicke Büsche verhindern den Durchblick. Nur die Wasserschutzpolizei, die regelmäßig den Rhein entlang schippert, kann einen Blick auf sie erhaschen.

„Man muss Rücksicht auf das Umfeld nehmen“, sagt auch FKKler Jan, der es sich mit seinem 38-jährigen Freund Marco am Niehler Rheinufer gemütlich gemacht hat. „Wir würden uns nie nackt zwischen Familien mit kleinen Kindern legen die angezogen sind“, winkt der polnische Rentner ab. Den beiden geht’s vor alle um Ruhe und eine Auszeit von dem stressigen Alltag.

Viele Liebhaber der Freikörperkultur gehen möglichen Beschwerden gleich aus dem Weg – und genießen das nackte Vergnügen zum Beispiel am Zieselsmaarsee bei Kerpen. Den betreibt der Familiensportbund Erftland-Ville eV. Er hat momentan rund 550 Mitglieder. „Dieses Jahr konnten wir schon 50 neue Mitglieder aufnehmen, das ist recht viel“, erzählt die Vorsitzende Elisabeth Weber.

„FKK in Köln ist eine Männer-Domäne,“ findet Thomas (43), der sich an den Poller Wiesen unterhalb der Severinsbrücke sonnt. „Nackt in der Öffentlichkeit zu baden gehört für mich schon seit mehreren Jahren zum Leben.“

Die 61-Jährige Margitta will von FKK als Männer-Domäne nichts wissen: „Ich komme seit 25 Jahren hierher an den See und nehme nackt meine Sonnenbäder. Ich bin damit aufgewachsen und ich kenne das gar nicht anders“, erzählt die gebürtige Sächsin.

Oben-Ohne, aber mit Bikini-Höschen: So hält es Jana (38), wenn sie am Escher See ins Wasser steigt. „Bikini-Streifen gehen gar nicht“.

Und was macht ein FKKler, wenn die Sonne nicht scheint? Dann geht’s in die Mauritiustherme – da sind Nacktbader gern gesehen!

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