Befürchtungen wahr geworden Bombe im Kölner Süden aufgegraben

„Schreckliche Situation“ Kölner GNTM-Star rettet Straßenhunde in Griechenland

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Vanessa Tamkan sammelte über 100.000 Euro an Spenden für Hunde in Griechenland.

Köln – Hunderte von Straßenhunden tummeln sich im städtischen Tierheim im griechischen Serres – es mangelt an Platz, an Futter und Spielzeug, doch in allererster Linie an Aufklärung.

Die Kölner Influencerin und ehemalige GNTM-Kandidatin Vanessa Tamkan (22) nahm sich der Sache an und engagiert sich für den Euskirchener Verein „Hundegarten Serres“. Insgesamt sammelte Vanessa über 100.000 Euro Spenden für den Tierschutzverein und reiste nach Serres, um vor Ort aktiv zu werden. Im EXPRESS-Gespräch berichtet sie über ihre Erfahrung.

Vanessa Tamkan war für den Tierschutz in Griechenland 

Die 22-Jährige hat ein großes Herz für Tiere. Gemeinsam mit ihrem Mann Roman schenkte sie bereits zwei Hunden ein Zuhause: „Aika kommt aus Griechenland und Charly aus Rumänien“, erklärt die Kölnerin.

Als der „Hundegarten Serres“ sie über die sozialen Netzwerke kontaktierte, war für das Model schnell klar, dass sie helfen möchte. Vanessa versucht, die umfassende Arbeit des Vereins mit wenigen Worten zusammen zu fassen: „Die Hunde werden in der Regel von der Straße gerettet oder aus schlimmen Verhältnissen befreit. Sie müssen gepflegt und medizinisch versorgt werden. Letztendlich ist das Ziel natürlich, die Hunde zu vermitteln.“

Vanessa Tamkan sammelte Spenden bei ihren Followern 

Im Dezember 2019 sammelte Vanessa über ihre Instagram-Community bereits 11.500 Euro für die Organisation. Im Januar trat sie ihre erste Reise nach Serres an und sammelte noch einmal 30.000 Euro. Erst vor wenigen Tagen besuchte sie das griechische Tierheim erneut. Ihre Follower begleiteten sie digital auf ihrer Reise und wieder kam eine unglaubliche Summe von 60.000 Euro zusammen.

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Sie appelliert an alle Hunde-Liebhaber: „Jeder Cent wird hier gebraucht. Die Hunde fressen 26 Säcke Hundefutter in zwei bis drei Tagen. Aber mir geht es nicht nur um die Spenden, ich möchte die Menschen aufklären. Darüber, wie die Verhältnisse hier sind und darüber, dass es kein Rassehund sein muss, sondern hier genug Tiere unter schlechten Bedingungen leben, die ein Zuhause brauchen.“

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Mit in Serres war auch ihr Ehemann Roman. 

Die Emotionen der sensiblen Vanessa fuhren in den vergangen Tagen Achterbahn: „Ich war wütend über die Situation in Griechenland. Gleichzeitig aber überglücklich über das, was ich hier tue. Eine junge Frau namens Iliana, die für den Verein in Griechenland arbeitet, hat mich nachhaltig inspiriert. Sie gibt wirklich alles für die Tiere vor Ort.“

Vanessa Tamkan: „Mir gibt das einen Sinn im Leben“

Vanessa ist sich sicher, dass ihre Arbeit bereits jetzt etwas gebracht hat. „Mal abgesehen von den Geldspenden, haben wir bereits viel Aufklärungsarbeit geleistet. Die Resonanz ist super. Ich bin so dankbar dafür, dass ich etwas bewegen kann. Mir gibt das ein Gefühl eines Sinnes im Leben. Die eigenen Probleme werden unwichtig.“

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Vanessa Tamkan war vor Ort in Serres.

Eine wichtige Sache möchte sie noch anmerken: „Viele Fragen sich vielleicht, warum die Kriterien für eine Vermittlung so hoch angesetzt sind, das möchte ich gerne erklären. Bevor die Kriterien hochgesetzt wurden, wurden viele Hunde, die nach Deutschland gebracht wurden, nach kurzer Zeit wieder abgegeben. Diese Rückläufer muss der Verein auffangen und dafür hatte er nicht die Kapazität. Im schlimmsten Fall schließt das Veterinäramt dann den Verein. Seitdem die Kriterien für eine Adoption höher sind, werden kaum noch Hunde zurückgeschickt.“

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