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Ulrike Kriegler ganz privat So lernte ich Peter Stöger kennen und lieben

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Als gelernte Kunstturnerin hätte Ulrike Kriegler in Köln auch das Zeug zum Tanzmariechen gehabt.

Köln – Ehe? Nein, danke! Ulrike Kriegler ist zwar seit knapp 20 Jahren die Partnerin von FC-Trainer Peter Stöger. Aber Heirat muss nicht sein. Auch sonst entspricht die schöne blonde Wienerin so gar nicht dem Klischee von der „Frau an seiner Seite“.

Ulrike Kriegler ist in Österreich ein TV- und Show-Star, auch hierzulande ist ihre Karriere im Auftrieb. So tritt sie am 31. März zusammen mit den „Cöllnern“ in der Volksbühne am Rudolfplatz auf.

Auch bei den in Köln so beliebten Oktoberfest-Gaudis ist sie oft engagiert. Welche Folgen das hat, erzählt Ulrike Kriegler im Köln-Gespräch.

EXPRESS: Frau Kriegler, Sie haben ein Musik-Video aufgenommen mit dem Song „Die Düsseldorferin“. Da spielt auch Peter Stöger mit. . . .

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Ulrike Kriegler: … und wir werden es auch am 31. März hier in der Volksbühne zeigen, wenn ich mit den „Cöllnern“ auftrete.

Peter hätte im Publikum sein sollen, aber der Bundesligaspielplan hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn Peter hat einen Tag später beim HSV ein Auswärtsspiel.

Er ist im Video richtig gut.

Ja, Peter erstaunt mich immer wieder. Ich habe 2013 mit ihm im Bauturm-Theater eine Lesung gemacht. Und auch da war er erstaunlich gut, obwohl wir das gar nicht proben konnten.

Wie haben Sie ihn kennengelernt?

Das war ganz unspektakulär. Wir waren beide zu einer Party eingeladen, bei der wir kaum einen kannten. Deshalb kamen wir ins Gespräch. Ich kannte Peter natürlich vom Fernsehen, weil er damals, vor 20 Jahren, als Fußballer erfolgreich war.

Ich dachte: Wow, endlich mal ein Spieler, der auch vernünftig reden kann. Das war allerdings keine Liebe auf den ersten Blick, sondern hat sich langsam entwickelt. Vielleicht hält sie deshalb heute noch.

Wie schnell haben Sie sich in Köln akklimatisiert?

Ganz schnell, weil Köln und Wien viele Parallelen haben. Bei uns waren auch die Römer, wir haben Ringstraßen und auch einen Dom. Wobei ich den Kölner Dom etwas heller und luftiger finde. Der Stephansdom ist schon ganz schön düster.

Sind sich auch die Menschen ähnlich?

Die Wiener sind etwas negativer. Und die Kölner sind stolzer auf ihre Stadt, das finde ich toll. Wenn jemand sagt: „Wien gefällt mir gar nicht“, dann ist uns das Wurscht. Aber wehe, einer äußert sich abfällig über Köln, dann gibt es richtig Ärger.

Auf der nächsten Seite verrät Ulrike Kriegler, was sie an Köln nervt.

Sie sind in Köln schon bei Oktoberfest-Partys in Bierzelten aufgetreten. Wie ist das?

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In der Volksbühne am Rudolfplatz sprach EXPRESS-Reporter Christof Ernst mit Ulrike Kriegler.

Egal ob da unten drei oder dreitausend Menschen sitzen: Vorher bin ich nervös, aber wenn es beginnt, bin ich die Ruhe in Person. Ich bin für euch Kölner aber schon so langsam ein Symbol für alpine Gaudi.

Manche denken wahrscheinlich, bei uns in Österreich ist ab 15 Uhr nur noch Après Ski angesagt. Als ich 2013 nach Köln kam, hatte ich ein Dirndl, inzwischen sind es zehn oder noch mehr.

Sie nennen sich selbst „Show-Girl“. Das ist ein weit gefasster Begriff.

Ich weiß. Aber was wäre die Alternative? Entertainer? Das war Peter Alexander oder ist Thomas Gottschalk.

Ich mache vieles. Ich singe, ich tanze, und ich komme ja von der Akrobatik. Ich liebe die Vielfalt und habe keine Lust, fünfmal in der Woche als „Elisabeth“ auf der Bühne zu stehen.

Comedy gehört auch zu Ihrem Repertoire.

Richtig. Wenn man nichts richtig kann, macht man Comedy oder Kabarett. Ooops, das müssen wir jetzt streichen, oder?

Bitte nicht. Sie waren in Ihrer Jugend sehr sportlich. Haben Sie bereut, das nicht weiter verfolgt zu haben?

Ich war Kunstturnerin. Aber um das professionell zu machen, hätte schon alles hinten anstehen müssen. Ein Fabian Hambüchen hatte auf seinem Weg zum Olympiasieg keine Freizeit. Das ist halt so. Dennoch war das Turnen für alles, was ich später gemacht habe, eine Basis.

Sie wiegen knapp über 50 Kilo, haben eine Top-Figur: Verraten Sie, wie Sie das machen?

Danke fürs Kompliment! Ich muss Sie aber enttäuschen: Ich habe kein Geheimrezept. Ich weiß allerdings, dass ich niemals die Disziplin hätte, zehn Kilo abzunehmen. Deshalb nehme ich sie gar nicht erst zu.

Vielleicht ist das mein Trick. Was aber nicht heißt, dass ich wie ein Asket lebe. Ich trinke auch schon mal ein Glas Wein – oder auch zwei, drei.

Was würden Sie an Köln ändern?

Die Verkehrslage! Ich habe sogar schon einmal einen wichtigen Flieger verpasst, weil ich nicht rechtzeitig zum Flughafen kam. Da habe ich für acht Kilometer ganze zwei Stunden gebraucht.

Anderes Beispiel: Wir wohnen in Junkersdorf. Da gab es zwei Jahre lang eine Baustelle, nur weil eine Abbiegespur gebaut wurde. Also da müsste sich dringend was ändern.

Ist Köln denn gut fürs Shoppen?

Ich bin jetzt nicht so das Marken-Schwein, das die teuren Labels braucht. Meine Freundinnen kommen gerne nach Köln, weil man hier durchaus immer was findet.

Erst Zirkus, dann talentierte Turnerin, jetzt Entertainerin

Urike Kriegler wurde in Wien geboren – ihr Alter verrät sie nicht.

Schon als Kind animierte Ulrike Kriegler ihre Freundinnen dazu, Zirkus zu spielen. Als Jugendliche war sie als talentierte Turnerin sogar im nationalen Kader. Später waren das Tanzen und Singen stärker als die tägliche Schinderei in der Turnhalle.

In Österreich tritt sie mit Kollegin Nora Summer in dem Comedy-Programm „Himmel, Arsch und Titten“ auf.

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