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„Meinen Respekt“Klimaproteste der „Letzten Generation“ – Kölner Musiker hat klare Meinung

Festkleben auf der Straße und das alles für den Klimaschutz! Der Kölner Musiker Stephan Brings sieht sich zwar selber nicht mit Kleber an den Händen, aber eine klare Meinung dazu hat er trotzdem. 

von Kerstin van Kan (kvk)

Klima-Kleber-Proteste sind in Köln und auch in anderen großen Städten keine Seltenheit mehr, immer wieder kleben sich Aktivisten und Aktivistinnen der „Letzten Generation“ auf den Straßen fest – aber warum? 

Die Aktivistin Lina Eichler, der Aktivist Henning Jeschke und Jesuit Jörg Alt haben die Warum-Frage in ihrem Buch „Die Letzte Generation – Das sind wir alle“ thematisiert und aufgeschlüsselt, wie sie unter anderem zum Klimaaktivismus gekommen sind.

Stephan Brings unterstützt Vorhaben der „Letzten Generation“

Für die Autorin Lina Eichler ist es ganz klar, wieso es sie immer wieder auf die Straße zieht, um Proteste gegen die Klimakrise voranzutreiben: „Weil es meine Pflicht ist“ – und so lautet auch ihr erstes verfasstes Kapitel im Buch. 

Alles zum Thema Umweltschutz

Am Donnerstagabend (13. April 2023) stellten die drei ihr gemeinsames Buch vor, doch nicht nur aktive Mitglieder des Netzwerks „Letzte Generation“ waren vor Ort, auch der Kölner Musiker Stephan Brings hat es sich nicht nehmen lassen und die Veranstaltung in Köln besucht. 

Er selbst hat eine klare Meinung zu dem Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe und behält diese auch nicht für sich: „Meinen allergrößten Respekt, weil ich eure Ziele teile. Alle Achtung. Ich komme aus Köln-Ehrenfeld, bin viel gewohnt, aber ich würde es mich nicht trauen.“ Hier nehmen Sie an unserer EXPRESS.de-Umfrage teil:

Vor einigen Jahren schrieb der 58-Jährige ein Lied, welches nicht besser zu den aktuellen Klimaprotesten passen könnte – doch davon war damals natürlich noch keine Rede. 

Trotzdem, am Donnerstagabend gab Stephan Brings sein Lied zum Besten und sang seine Zeilen: „Wäm jehürt die Stadt, die Stadt? Wäm jehürt die Ääd, die Ääd? Sin et die Minsche oder is et et Jeld?“ 

„Das Lied hat viele Bezüge zu dem, was ihr tut, es passt gut zusammen“, so der Musiker. Doch nicht nur mit seinem „Wäm jehürt die Stadt“-Song zeigt der Brings-Musiker Solidarität: „Ich glaube schon, dass es was bringt, aber dann müssen immer mehr Leute etwas tun, das sage ich natürlich auch zu mir selber – wobei ich echt nicht weiß, ob ich mich da festkleben würde.“

Oben im Video spricht der bekannte Musiker Stephan Brings ganz offen über sein Empfinden, was die wachsende Klimakrise und die derzeit aktueller denn je stattfindenden Klimaproteste der „Letzten Generation“ angeht. (kvk)