Regisseur und Intendant Jürgen Flimm ist tot – in Köln groß geworden

Nach Kostenexplosion Finanzspritze in Millionenhöhe für Kölner Prestige-Projekt

Die Baustelle des Jüdischen Museums in Köln.

In der Kölner Innenstadt entsteht das „MiQua“, für das es jetzt rund 5 Millionen Euro Städtebauförderung gab. Das Foto zeigt die Baustelle des Jüdischen Museums am 11. April 2022. 

Die Fördermittel für den Städtebau sind verteilt worden. Neben Köln freuen sich weitere NRW-Städte über eine Finanzspritze. 

Erfreuliche Nachricht für zahlreiche Städte und NRW-Gemeinden: Letzte Woche hat der Kölner Regierungspräsident Thomas Wilk insgesamt rund 81 Millionen Euro verteilt.

Es ging um die Zuwendungsbescheide für den Städtebau. Dabei hat auch die Stadt Köln eine ordentliche Finanzspritze erhalten. Die kompletten Millionen fließen in ein einziges Projekt.

Stadt Köln: MiQua wird mit mehr als fünf Millionen Euro gefördert

„Die Stadt Köln hat für die Maßnahme ‚Museum im Quartier – MiQua‘ einen Förderbescheid über 5.132.067 Euro erhalten“, erklärt Robert Baumanns vom städtischen Presseamt am Freitag (28. Oktober 2022) auf Nachfrage von EXPRESS.de.

Das „MiQua“ hat die Finanzspritze auch dringend nötig, denn die Kosten für das jüdische Museum auf dem Rathausplatz sind aus dem Ruder gelaufen. Von ursprünglich 48 Millionen Euro ist schon längst keine Rede mehr.

Das Prestige-Projekt, laut Stadt eines der spannendsten Kulturbauten in Deutschland, kostet mittlerweile 127 Millionen Euro. Dabei wird eine unterirdisch liegende archäologische Zone mit einem oberhalb liegenden Jüdischen Museum verbunden. 

Ein Archäologen arbeitet auf dem Gelände des Jüdischen Museums im Archäologischen Quartier (MiQua) an Mauerresten.

Die Stadt Köln freut sich über mehr als 5 Millionen Euro für das Projekt „MiQua“. Das Foto zeigt einen Archäologen, der am 11. April 2022 auf dem Gelände des Jüdischen Museums im archäologischen Quartier an Mauerresten arbeitet. 

Auch Bonn und Leverkusen profitieren von Städtebauförderung

Auch andere sind vom Geldregen bedacht worden. So erhielt die Stadt Bonn insgesamt 4.127.580 Euro für Projekte des Masterplans „Innere Stadt 2.0“.

„Mit dem Masterplan wollen wir die Innenstadt aufwerten, mehr Aufenthaltsqualität für die Menschen schaffen und auch den Herausforderungen der Klimakrise aktiv begegnen“, erklärte Petra Denny, Leiterin des Bonner Stadtplanungsamtes, als ihr Regierungspräsident Wilk am Montag (24. Oktober 2022) den Zuwendungsbescheid überreichte.

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Mit dem Geld soll unter anderem die bislang verkehrsreiche Bornheimer Straße umgestaltet werden, unter anderem durch zusätzliche Begrünung, Entsiegelung und Verkehrsberuhigung. 

Die Stadt Leverkusen freut sich über 5,3 Millionen Euro. Davon fallen alleine 5 Millionen auf das Teilprojekt „Ort der Generationen – Werkstatt für Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen Leverkusen“. Dort werden sowohl die Angebote der Jugendwerkstatt, des JobService und des Vereins Dampfbahn räumlich zusammengefasst. (iri)

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