Neue Details bekanntSilvester 2022 in Köln: Nicht nur Feuerwerk ist verboten

Die Stadt Köln hat erwartungsgemäß in das Sicherheits-Konzept für Silvester auch erneut eine Verbotszone für Feuerwerk integriert.

Das Sicherheits-Konzept für Silvester 2022 in Köln steht. Und es beinhaltet, wie nicht anders zu erwarten, auch eine Zone in der Innenstadt, für die Feuerwerk verboten ist. Das hat die Stadt Köln am Freitag (16. Dezember 2022) in einem offiziellen Statement bekannt gegeben.

Die feuerwerksfreie Zone erstreckt sich rund um den Kölner Dom und wird am 31. Dezember um 18 Uhr eingerichtet. Erst am Neujahrsmorgen um 5 Uhr werden die Beschränkungen aufgehoben. Und: Zwischen 22 und 2 Uhr wird der feuerwerksfreie Bereich bis zu Komödienstraße/Marzellenstraße, Andreaskloster, Burgmauer sowie Ecke Trankgasse/Kardinal-Höffner-Platz erweitert.

Silvester in Köln: Stadt stellt das Sicherheits-Konzept für den Jahresübergang vor

Die Maßnahme hat die Stadt gemeinsam mit der Bundespolizei, der Landespolizei, der Wasserschutzpolizei, den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB), der Deutschen Bahn (DB) und den Abfallwirtschaftsbetrieben Köln (AWB) abgestimmt und entschieden.

Wichtig zu wissen: In der feuerwerksfreien Zone dürfen Böller, Raketen oder anderes Feuerwerk nicht nur nicht abgefeuert, sondern erst gar mitgenommen werden. Das Verbot beinhaltet ausdrücklich auch Wunderkerzen.

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Für das gesamte Stadtgebiet gilt: Pyrotechnik in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten. Bei Verstößen droht eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro.

Schon jetzt bereitet sich die Stadt auf mögliche Opfer von sexualisierter Gewalt vor – die Silvesternacht 2015 hat Spuren hinterlassen.

Der Ansatz 2022: Mädchen und Frauen, die sexuell belästigt, genötigt, bedroht oder vergewaltigt worden sind, finden Rat und Hilfe bei den Beraterinnen von „Edelgard“. Sie sind von 22 Uhr bis 2 Uhr unter der Rufnummer 0221/221-27777 erreichbar.

Silvester 2022: Fahrverbote für Lkw, Sperrungen für Autoverkehr

Zudem gibt es in Köln 180 „schützende Orte“, wo Frauen und Mädchen Hilfe finden, wenn sie sich belästigt und bedroht fühlen.

Der Silvesterplan der Stadt beinhaltet außerdem Einschränkungen für den Auto- und Lkw-Verkehr. Insbesondere in der Innenstadt sind in der Nacht zahlreiche Straßen und Brücken gesperrt. Welche das sind, kann auf der Homepage der Stadt Köln nachgelesen werden.

Lkw mit Gewicht von über 7,5 Tonnen dürfen von 20 Uhr an Silvester bis 4 Uhr an Neujahr in der Innenstadt überhaupt nicht fahren. Das Gleiche gilt für Lkw mit Anhängern. (tw)