+++ EILMELDUNG +++ Wetter spielt verrückt Warnung vor Unwetter – Stadt Köln sperrt einzelne Bereiche

+++ EILMELDUNG +++ Wetter spielt verrückt Warnung vor Unwetter – Stadt Köln sperrt einzelne Bereiche

Neu in Kölner VeedelKassim (28) erfüllt sich einen Traum – von McDonald's zum eigenen Thai-Café

Kassim Hussain vor seinem Café „Farang“.

Kassim Hussain (28) steht vor seinem Café „Farang“ an der Aachener Straße, das mit thailändischem Flair begeistert.   

Ein Café-Konzept, das es so in Köln bisher nicht gibt: Das „Farang“ überrascht mit einzigartigem Angebot und Flair. 

von Nina Naunheim (nmn)

Thailändischer Flair, einzigartige Kaffeekreationen und vielfältiges Essen – das bringt das neue Café „Farang“ an die Aachener Straße. Kassim Hussain (28) ist der Inhaber des kleinen Cafés und hat Großes vor.

Im Juli hat der 28-Jährige seinen Traum verwirklicht und sein eigenes Café eröffnet. Es folgten noch ein paar Umbauarbeiten, mit denen er erst vor wenigen Tagen richtig fertig geworden. Jetzt freut er sich umso mehr, seine Türen für Kundschaft zu öffnen.

„Ich träume schon seit zehn Jahren von meinem eigenen Laden“ 

„Ich will jetzt endlich Leuten meinen Kaffee machen und mich vorstellen“, erzählt Kassim am Mittwoch (13. September 2023) im Gespräch mit EXPRESS.de. Schon seit zehn Jahren träumt der 28-Jährige von seinem eigenen Café. Der finale Weg zur Aachener Straße 51 besteht jedoch aus vielen Umwegen.

Bereits in jungen Jahren begann Kassim in der Gastronomie zu arbeiten. Angefangen bei McDonald's, später dann in einer Bar in Bonn, wuchs sein Traum.

Nach dem Abitur habe er gewusst, dass er diesen Traum realisieren will, aber erst das richtige Wissen braucht, erzählt der 28-Jährige. Der nächste Schritt war daher ein Studium in Business Administration.

Dieses führte den jungen Gastronomen vom Rheinland nach Vancouver, dann zu einem Praktikum bei BMW in München und später nach Thailand. Dass er hier durch einen Job in der Autobranche seine Inspiration für das „Farang“ finden sollte, hätte Kassim nicht gedacht. 

Auf Thailand-Reise in das Essen und die Kultur verliebt

Erst auf seiner Thailand Reise 2018 wurde Kassims Traum von dem eigenen Laden greifbarer. „Ich habe mich hier in das Essen und die Kultur verliebt“, schwärmt der begeisterte Koch. Allein ging er dann auf Erkundungstour des Landes, um nicht nur das Essen, sondern auch die Menschen näher kennenzulernen.

„Thailand ist so vielfältig und ein Misch aus so vielen Menschen und Kulturen“, erzählt Kassim über seine lebensverändernde Reise. Erst als er dann eine kleine Insel entdeckte, auf der er zeltete und gleichzeitig arbeitete, lernte er die Essenskultur nochmal näher kennen. „Wir hatten hier einen kleinen Stand, wo wir Pangang Pancakes verkauft haben.“

Hier geht es zu der Instagram-Seite von „Farang“:

Dieser Stand prangt jetzt auf seinem Logo. Denn die Kultur in Thailand spiegelt sich im gesamten Konzept von „Farang“ wider. Allein der Name steht für den Slangbegriff „Gringo“. „Ich war der Gringo in Thailand. Ich habe ein Thai-Konzept, bin aber selbst nicht Thai“, erklärt der 28-Jährige.

Jetzt verkauft er in seinem kleinen Laden ostasiatische Speisen wie die Pangang Pancakes, aber auch herzhafte Currys und andere Leckereien. Die Vielfalt aus Thailand zeigt sich jedoch nicht nur in seinem kulinarischen Angebot.

Das „Farang“ im Belgischen Viertel steht für Vielfalt

Das „Farang“ zeigt, wie vielfältig nicht nur ein Menü, sondern auch das Interieur sein kann. Mit Einflüssen aus Griechenland, Frankreich, Österreich und Mexiko hat Kassim seinen Laden liebevoll eingerichtet. „Ich bin eben fancy“, sagt er und schmunzelt dabei.

Zurzeit begeistert Kassim mit seiner One-Man-Show die Kölnerinnen und Kölner mit neuen und einzigartigen Kaffee-Kreationen. Den Kaffee bezieht er aus der Kaffeemanufaktur Heilandt in Köln, doch die Kreationen sind seine eigenen.

Für Feinschmeckerinnen und Feinschmecker

„Michelin 2024“: Das sind Kölns Sterne-Restaurants

Koch Daniel Gottschlich im Porträt.

„Ox & Klee“, Im Zollhafen 18, 50678 Köln, Telefon: 0221/16956603 | oxundklee.de. Hier ein Foto von Koch Daniel Gottschlich. Das Restaurant wurde 2024 mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Das Foto zeigt Vincent Moissonnier.

„Le Moissonnier Bistro“, Krefelder Str. 25, 50670 Köln, Telefon: 0221/729479 | www.lemoissonnier.de. Das Foto zeigt Vincent Moissonnier. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Hauptgang im Neobiota

„NeoBiota“, Ehrenstraße 43c, 50672 Köln, Telefon: 0221/27088908 | restaurant-neobiota.de. Im „NeoBiota“ auf der Ehrenstraße trifft feinstes À-la-Carte-Frühstück auf edles Vier-Gänge-Dinner. Hier ein Foto eines Hauptgangs im Neobiota im Juni 2021. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Das Sterne-Restaurant La Société

„La Societe“, Kyffhäuserstraße 53, 50674 Köln, Telefon: 0221/232464 | restaurant-lasociete.de. Das Gourmet-Restaurant „La Societe“ serviert an der Kyffhäuserstraße kreative Küche auf höchstem Niveau bei stilvollem Ambiente. Hier ein Foto des „La Societe“ im November 2021. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Koch Eric Werner

„Astrein“, Krefelder Straße 37, 50670 Köln, Telefon: 0221/95623990 | astrein-restaurant.de. Das Foto zeigt Spitzenkoch Eric Werner im Juli 2019. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Der Küchenchef des „Pottkind“ Enrico Sablotny und sein Team

„Pottkind“, Darmstädter Straße 9, 50678 Köln, Telefon: 0221/42318030 | restaurant-pottkind.de. Die Betreiber des „Pottkind“ Enrico Sablotny (2. v. r.) und Lukas Winkelmann (r.) stammen aus dem Ruhrpott – der Name des kleinen Restaurants in der Südstadt ist somit selbsterklärend. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Das Restaurant Sahila in der Kämmergasse 18

„Sahila The Restaurant“, Kämmergasse 18, 50676 Köln, Telefon: 0221/247238 | sahila-restaurant.de. Das Foto zeigt die Außenansicht der Gastronomie. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Jan Cornelius Maier und Tobias Becker halten zwei gefüllte Teller in die Kamera

„Maibeck“, Am Frankenturm 5, 50667 Köln, Telefon: 0221/96267300 | maibeck.de. Jan Cornelius Maier (l.) und Tobias Becker (r.) sind die Besitzer des Sterne-Restaurants „Maibeck“. Auf dem Foto vom 6. Mai 2020 präsentieren Sie zwei Gerichte, die sie im Rahmen eines Videodreh für eine Kochschule aufgenommen haben. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Maximilian Lorenz lehnt auf einem gedeckten Tisch.

„Maximilian Lorenz“, Johannisstraße 64, 50668 Köln, Telefon: 0221/37999192 | maximilianlorenz.de. Chefkoch Maximilian Lorenz setzt im gleichnamigen Restaurant in der Johannisstraße auf heimische Küche. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Sternekoch Mirko Gaul richtet an.

„taku“, Trankgasse 1-5, 50667 Köln, Telefon: 0221/2703909 | excelsiorhotelernst.com. Das „taku“ befindet sich im Hotel „Excelsior Ernst“ unweit des Kölner Doms. Im Gegensatz zum sehr klassischen Hotel von 1836 bietet das Sterne-Restaurant moderne ostasiatische Küche, fusioniert mit westlich-internationalen Einflüssen. Auf dem Foto zu sehen: Sternekoch Mirko Gaul beim Anrichten eines Gerichts. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Marlon Rademacher in seinem „La Cuisine Rademacher“ in Dellbrück

„La Cuisine Rademacher“, Dellbrücker Hauptstraße 176, 51069 Köln, Telefon: 0221/96898898 | la-cuisine-koeln.de. Chefkoch Marlon Rademacher, hier 2021 in seinem Restaurant in Köln-Dellbrück. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Ein gedeckter Tisch im Restaurant „Zur Tant“ in Köln

„Zur Tant“, Rheinbergstraße 49, 51143 Köln, Telefon: 02203/81883 | zurtant.de. Die idyllische Lage direkt am Rhein trägt zum besonderen Charme des Restaurant „Zur Tant“ bei. Im alten Fachwerkhaus bekommen Gäste vom Dresdener Küchenchef Thomas Lösche klassische, schnörkellose Kreationen serviert. Das Restaurant wurde 2024 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

1/12

„Der Gast ist bei mir König, erst letztens kam eine Kundin und wollte einen Cold Brew. Drei Tage später war er dann auf meiner Karte“, berichtet der ehemalige Barkeeper und Unternehmensberater. 

Ab Oktober gibt es ein besonderes „Signature Dish“

Was bei „Farang“ direkt auffällt: Hier steckt nicht nur eine Vision, sondern Liebe und Leidenschaft hinter. Jedes Detail hat eine Bedeutung und einen Zweck. Der Thai Coffee aus Thailand, welcher von seiner Reise inspiriert ist, der Iced Banana Cream Latte, welcher seine Leidenschaft für das Mixen von Getränken zeigt und vieles mehr, gehören zu dem Flair von „Farang“. 

Eine besondere Überraschung hat Kassim noch geplant: Ab Oktober soll sich seine Karte erweitern und ein besonderes „Signature Dish“ bekommen. „Ich wachse lieber langsam, als dass ich meine Kundschaft enttäusche“, erklärt Kassim.